Sender bedauert den Vorfall

ORF-Sprecher nach Lall-Moderation suspendiert - Insider packt aus, was wirklich dahinterstecken soll

ORF-Moderator Roman Rafreider sorgte mit seinem Auftritt bei „ZiBflash“ für Schlagzeilen. Der Sender suspendierte den Nachrichtensprecher anschließend
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ORF-Moderator Roman Rafreider sorgte mit seinem Auftritt bei „ZiBflash“ für Schlagzeilen. Der Sender suspendierte den Nachrichtensprecher anschließend.
  • VonAnna Lehmer
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Der ORF-Sprecher Roman Rafreider landete mit seinem lallenden Auftritt in den Schlagzeilen, er wurde anschließend suspendiert. Nun packen Insider aus.

Update vom 16.12.2021, 09.00 Uhr: Nach dem besorgniserregenden Vorfall beim ORF wurde Moderator Roman Rafreider am Dienstagabend suspendiert. Nun packten Insider aus, denn es sei keinesfalls Alkohol im Spiel gewesen. In den sozialen Medien erntete der Sprecher viel Spott für seinen Auftritt. Zuschauer warfen ihm Trunkenheit am Arbeitsplatz vor. Rafreider wirkte in der Sendung „ZiBflash“ schwerfällig und angetrunken, doch Freunde des Moderator versichern, dass er keinen Schluck zu sich genommen habe.

Wie die österreichische Zeitung Heute berichtet, habe Rafreider vor der Aufzeichnung einen Anruf bekommen, der den 52-Jährigen aus der Fassung brachte. Der exakte Inhalt ist unbekannt. Um in seinem psychischen Ausnahmezustand dennoch moderieren zu können, habe er Beruhigungsmittel eingenommen. Allerdings wurde er durch deren Einnahme schwer beeinträchtigt und lallte. Heute beruft sich hierbei auf mehrere Quellen, die allesamt beteuern, dass Rafreider keinen Alkohol getrunken habe.

Roman Rafreider (ORF) sorgt mit lallenden Auftritt für Aufsehen

Wien - Der österreichische Nachrichtensprecher Roman Rafreider sorgte mit seinem Auftritt in der Kurznachrichtensendung „ZiB flash“ auf ORF1 am Dienstagabend (14. Dezember) für Aufsehen. Statt klar und deutlich die tagesaktuellen Nachrichten zu verlesen, erzählte er plauderhaft über Ereignisse in der Welt und verschluckte Buchstaben. Nach zwei Minuten auf Sendung stützte er sich am Tisch ab und kündigte die darauffolgende Sendung an. In einer späteren Ausgabe der Nachrichtensendung stand ein anderer Moderator an seiner Stelle. Der Sender ORF bedauert den Vorfall.

ORF-Nachrichtensprecher Roman Rafreider lallend in Live-Sendung

„Einen schönen guten Abend aus dem Info-Studio – mit einem kurzen Nachrichten-Update“, begann Roman Rafreider die Sendung „ZiB flash“ am Dienstagabend. Er berichtete lallend über den schnellen Anstieg der Fallzahlen mit der Omikron-Variante. Anschließend verlas er undeutlich die Nachricht vom Vertrauensverlust der österreichischen Bevölkerung in die Regierung. „50 Prozent der Befragten vertrauen Österreichs Politikern und Politikerinnen nicht mehr. Übrigens in allen Alters-Bevölkerungs-Gruppen, in allen Altersgruppen, also unabhängig vom Alter“, versuchte er vor laufender Kamera zu erklären.

Mit „Ins Ausland jetzt“ leitete er über zu einem tragischen Unfall in Haiti und kam wankend mit „einen haben wir noch“ auf den größten Edelstein der Welt zu sprechen. Dabei suchte er Halt bei einem nebenstehenden Tisch. Nach „ZiB flash“ hätte Rafreider noch „ZiBnacht“ moderieren sollen, doch stattdessen meldete sich „ZiB2“-Sprecher Martin Thür aus dem Studio.

ORF über Moderator Rafreider: Er „war offensichtlich schwer beeinträchtigt“

ORF reagierte prompt auf das Verhalten des Moderators Rafreider. Das Abendprogramm wurde kurzfristig umgebaut. Die Sendung „Zeit im Bild“ wurde eine dreiviertel Stunde nach hinten verschoben und statt Rafreider interviewte Thür den Molekularbiologen zur neuen Omikron-Variante um 23:38 Uhr. Nach Informationen von oe24 teilte der ORF noch am Dienstagabend mit: „Roman Rafreider war offensichtlich schwer beeinträchtigt, er wird heute nicht mehr moderieren.“

ORF-Sprecher Roman Rafreider suspendiert: Sender bedauert den Vorfall

Wie die österreichische Zeitung Kurier berichtet, hat der lallende Auftritt nun Konsequenzen für den Moderator. Roman Rafreider sei „umgehend suspendiert“ worden, zudem würden „der Fall und dienstrechtliche Konsequenzen“ von der Personalabteilung geprüft werden, bestätigte ein Sprecher des Senders dem Blatt. Der ORF bedauere den Vorfall, auch Rafreider habe Reue gezeigt. Er habe sich noch am Abend entschuldigt und persönliche Gründe als Ursache genannt. Nach Informationen von oe24 soll der Nachrichtensprecher am Dienstag erfahren haben, dass sein Vater in die Intensivstation eingeliefert wurde.

Auch in Deutschland gab es schon kuriose Nachrichten-Auftritte: „Tagesschau“-Sprecherin Judith Rakers moderierte etwa einst angetrunken eine Sendung. (ale)

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