Nach der Show

„Promi Big Brother“: Ikke Hüftgold offenbart wahren Grund für seine Teilnahme - Wollten, „dass ich Stress mache“

Ikke Hüftgold zählte zu den beliebtesten Kandidaten der „Promi Big Brother“-Staffel. Nach der Show verriet er, warum er wirklich im TV-Container dabei war.

  • Ikke Hüftgold war einer der letzten vier Kandidaten, bevor er den „Promi Big Brother"-Container verlassen musste.
  • Nach der TV-Show berichtete er von seiner Teilnahme.
  • Der Ballermann-Sänger offenbarte, warum er wirklich im TV-Container war.

Köln - Obwohl sie unterschiedlicher nicht sein konnten, bildete er zusammen mit dem sanftmütigen Fußball-Kommentator und „Promi Big Brother“-Sieger Werner Hansch das Herz und die Seele im TV-Container: der gerne provozierende Ballermann-Star Ikke Hüftgold. Vieles deutete sogar darauf hin, dass die beiden Seelenverwandten - die sich im TV-Container nicht gesucht, aber gefunden hatten - am Ende sogar im Finale gegeneinander um die Krone antreten würden. Doch dann schied Ikke, der schon viele Tage zuvor mit seiner Perücke die Hüllen fallen hatte lassen, als Vierter kurz vor dem Einzug ins Finale aus. Gegen Werner kämpfte letztendlich der ehemalige „Love Island“-Teilnehmer Mischa Mayer. Was Ikke wirklich zu einer Teilnahme in der aktuellen Staffel bewegte, offenbarte er in einem Interview nach der Show.

„Promi Big Brother" 2020: Ikke Hüftgold offenbart echten Grund für Teilnahme

Bei einigen der Stars spielte ganz klar der finanzielle Aspekt eine entscheidende Rolle für ihre Teilnahme. Das gaben sie auch teilweise ganz offen vor der Show zu. Star-DJ Senay Gueler hatte wegen der Corona-Krise mit finanziellen Einbußen zu kämpfen - da kam ihm der Einzug in den TV-Container wohl genau richtig. Auch wenn er später doch vorzeitig abbrach und nur einen Teil der Gage erhalten sollte. Dass Werner Hansch mit der Gewinnsumme seine Spielschulden begleichen wollte, war längst kein Geheimnis mehr. Doch was Ikke, der die längste Zeit im TV-Container als tiefgründiger Matthias Distel verbrachte, zu seinem Einzug bewegte, hatte fast schon aufklärerischen Charakter.

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Es gibt kaum Worte, die beschreiben könnten was gerade in mir vorgeht! Ich versuche es einfach mal irgendwie... Mit starken Zweifeln bin ich vor 3 1/2 Wochen in den TV-Knast gezogen, nicht im Ansatz ahnend, dass es die emotionalste und schönste Reise meines Lebens werden sollte. Dies lag nicht am eisgekühlten Bier im Schloss und auch nicht am täglichen Hafer-Wasser-Apfelmus-Menü im Wald, sondern an den Menschen, denen ich begegnen durfte. Einige davon haben mich einfach menschlich dermaßen abgeholt, so dass ich ab dem ersten Moment keine einzige Minute an meiner Entscheidung gehadert habe. Was mich allerdings genauso durch die drei Wochen getragen hat war mein unglaubliches Team! Angeführt von meinem Freund Lorenz Büffel hat es unsere Mannschaft zusammen mit vielen Freunden und Fans jeden Tag aufs Neue geschafft, das Sat1-Studio zu zerlegen. Und dazu kam der Support von unfassbar vielen Kollegen und meinem unermüdlichen Team in unsrer Firma, dass mit ganz viel Leidenschaft meine Kanäle glühen ließ. All diese Momente haben einen gemeinsamen Überbegriff: ZUSAMMEN Und genau dieser Begriff wird endlich auch für Werner Hansch wieder eine große Rolle in seinem Leben einnehmen. Er kam alleine und von allen verlassen zur Einzugsshow, ließ die Hose runter und erzählte uns seine Lebensgeschichte. Dass Du lieber Werner dann gestern nach all den Strapazen als Überraschungsgast zu meiner Begrüßungsparty meiner Summerfieldfamilie gekommen bist, kann ich immer noch nicht glauben. Danke für diesen Gänsehautmoment! Wir werden alle ZUSAMMEN für immer wie eine Wand hinter Dir stehen! Dein Freund Matthias und Deine Summerfieldfamily ❤️ #zusammen

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Wie er express.de gegenüber offenbarte, wollte er vor allem ein Statement setzen. Obwohl RTL 2 mit seinem Einzug etwas ganz anderes im Sinn hatte: „Dabei wollte ich dieses Projekt zu Beginn eigentlich gar nicht, aber die Anfrage kam und der Sender hat nicht lockergelassen. Sie wollten unbedingt Ikke Hüftgold als Reizfigur, in der Hoffnung, dass ich da richtig Stress mache. Letztendlich war es dann mein Umfeld, das gesagt hat: ‘Matthias mach das, du bist ein guter Kerl. Zeig, dass da auch ein netter Zeitgenosse hinter der Perücke steckt‘.“ Dennoch war es ihm nicht wichtig, der Nation zu beweisen, dass er auch andere Seiten hat. Was die meisten Leute von ihm denken, ist ihm relativ egal - Hauptsache Freunde und Familie kennen ihn als den „verlässlichen und loyalen Freund“, der er wohl privat ist. Sein Antrieb hinter der Teilnahme hatte vielmehr mit seiner beruflichen Leidenschaft zu tun - der Ballermann-Partyszene.

„Promi Big Brother“ 2020: Ikke Hüftgold wollte mit Teilnahme Statement setzen

„Ein wichtiger Grund für meine Teilnahme war die Corona-Problematik auf Mallorca. Die Pandemie hat den gesamten Partyverkehr lahmgelegt. Ich befürchte, dass nun diese Problematik als Brandbeschleuniger genutzt wird, um die Partymeilen komplett zu vernichten“, so der Ballermann-Star. Laut Ikke hat sich das Image der Mallorca-Partyszene in den letzten Jahren ziemlich verschlechtert: „Die Medien haben dazu definitiv auch ihren Teil beigetragen, dass das alles in den letzten Jahren ein bisschen in die asoziale Schiene geraten ist. Ich wollte mit meiner Teilnahme ein Stück weit ein Statement setzen, dass hinter dem ganzen Partyzirkus, Leute mit Herz, Hirn und Verstand stehen, deren Existenzen davon abhängen.“ Dabei denkt er nicht nur an die Künstler, die damit ihr Geld verdienen, sondern vor allem auch an die vielen Ballermann-Feierwütigen: „Die Gäste, die Partymeilen besuchen, sind oftmals junge Leute, die ihre Ventile brauchen. Ich finde, dass es immens wichtig ist, dass eine Gesellschaft die Möglichkeit auf Unterhaltung hat.“

Ob er, als er seine Perücke im TV-Container fallen lies und den echten Menschen hinter Ikke Hüftgold zeigte, zu einem besseren Ballermann-Image beitragen konnte, wird sich wohl noch zeigen. Dass er es beinahe bis zum Finale schaffte, hatte er sicherlich auch der Sympathie der Zuschauer zu verdanken. Möglicherweise hatte er diese durch das Zeigen seines wahren Gesichts gewonnen: „Ich habe zu Beginn gesagt, dass ich als Ikke reingehe und auch als Ikke wieder rausgehe. Das ist ja dann letztendlich auch so gekommen, weil ich bei meinem letzten Auftritt in der Show ja nochmal als Ikke in die Arena eingelaufen bin. Ich konnte meine Musiker-Figur ein paar Tage präsentieren, bin aber auch sehr dankbar, dass ich viel von meiner eigenen Persönlichkeit zeigen konnte“, meinte der Ballermann-Sänger. (jbr)

Rubriklistenbild: © Henning Kaiser

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