Erfolg durch Tausch

"Sing meinen Song" startet stark wie nie – tz erklärt wieso

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Die Teilnehmer: Alec Völkel, Xavier Naidoo, Annett Louisan, Samy Deluxe, Nena, Wolfgang Niedecken, Sascha Vollmer und Seven (v.l.n.r.)

München - Am Dienstag startete die dritte Staffel von "Sing mein Song". Das Tauschkonzert ist so stark wie nie. Die tz erklärt die Gründe für den Erfolg der Sendung.

Wenn Xavier Naidoo einlädt, kommen die Promis. Auch, wenn der ein oder andere ein wenig mehr Bedenkzeit braucht. „Bei der ersten Anfrage habe ich abgesagt“, verriet Hip-Hopper Samy Deluxe beim Auftakt zur dritten Staffel Sing meinen Song – das Tauschkonzert am Dienstag bei Vox. „Als dann aber die Zweite kam, und ich erfuhr, wer alles dabei ist, war die Sache klar.“

Die richtige Entscheidung. Denn die aktuelle Staffel der Musikshow, in der Sänger aus unterschiedlichen Genres gegenseitig ihre Hits covern, verspricht wieder ein Erfolg zu werden. Die erste Folge startete so stark wie nie! Insgesamt 13,6 Prozent der Zuschauer (14 bis 59 Jahre) schalteten ein. Ein neuer Bestwert der Show. Damit war Vox am Abend in dieser Altersgruppe Marktführer. Insgesamt sahen 2,13 Millionen Zuschauer zu.

Mit in der Sendung dabei: Nena, Sascha Vollmer und Alec Völkel von der Band The BossHoss, der Schweizer Soul-Sänger Seven, Bap-Frontmann Wolfgang Niedecken, Chanson-Sängerin Anette Louisan sowie Samy Deluxe und Xavier Naidoo. Zum Auftakt interpretierten alle Lieder von Pop-Ikone Nena. Am kommenden Dienstag (20.15 Uhr) werden die Musiker Stücke des Soul-Sängers Seven covern. Auch dann sind wieder Top-Quoten zu erwarten. Was ist es also, dass die Show so erfolgreich macht? Die tz erklärt’s.

Drei Gründe, warum "Sing mein Song" so erfolgreich ist

Punkt 1: Xavier Naidoo: Man mag von dem Soul- und R&B-Sänger halten, was man will. Eines tut der 44-Jährige in jedem Fall: polarisieren. Wo Xavier Naidoo mitmischt, schauen die Leute hin. Zudem gelingt ihm mit seiner Show Sing meinem Song der Spagat zwischen Moderation, Auftritten und dem Vermitteln einer gewissen Intimität (siehe Punkt zwei).

Punkt 2: Ein Blick hinter die Kulissen: Für die Zuschauer, geprägt durch aufgeblasene Casting- und Musikshows, ist Sing meinen Song vor allem eines: herrlich reduziert und intim. Das einzige Publikum sind die Teilnehmer selbst. Es gibt lediglich eine Couch und eine kleine Bühne. Aufgezeichnet wurde im Grootbos Resort in Südafrika. Und so sitzen die zum Teil befreundeten Musiker bei einem Cocktail in kleiner Runde beisammen und lauschen den neuen Interpretationen der Stücke. Am Ende darf der „Gecoverte“ entscheiden, wer ihm am besten gefallen hat. Nena: „Insgesamt haben wir uns so gut verstanden, dass wir gleich ein neues Stück zusammen geschrieben haben. Dafür wurde die gesamte erste Nacht gejammt.“

Punkt 3: Die Musik: Natürlich der wichtigste Punkt für den Erfolg der Show. In erster Linie geht es ums Musizieren – auf gehobenem Niveau. In den vergangenen Jahren nahmen deutsche Stars wie der kürzlich verstorbene Roger Cicero, Pop-Queen Sarah Connor oder die Prinzen teil. Es ist also für fast jeden Musik- und Fangeschmack und jedes Alter etwas dabei. Auch die Sänger selbst begeben sich mit ihren Auftritten auf Zeitreise. „Als ich den Song noch einmal gehört habe, war das ein absoluter Gänsehautmoment. Meine Töchter haben nämlich, als sie ungefähr 10 Jahre alt waren, ständig Liebe ist… von Nena gesungen“, erinnerte sich BAP-Frontmann Wolfgang Niedecken. Emotionen, die auch beim Zuschauer ankommen.

Quelle: tz

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