"The Voice"-Finale

Judith: "Das kann mir keiner mehr nehmen"

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Die Münchnerin Judith van Hel ist ein Gesamtkunstwerk – vor sechs Jahren trat sie noch mit Dreadlocks und ohne Tatoos in ihrer Heimat im Bergischen Land auf

München - Die Wahlmünchnerin Judith van Hel freut sich auf das "The Voice"-Finale. Die 27-Jährige ist zwar nicht der Top-Favorit, aber dafür der Paradiesvogel dieser Staffel.

Der Countdown läuft! Die letzten Stunden vor dem großen Finale von The Voice of Germany  sind angebrochen, und Judith van Hel saugt jede einzelne in sich auf. Es ist wie im Rausch. „Ich bin so unglaublich glücklich, dass ich bei The Voice mitmachen konnte“, schwärmt die Wahlmünchnerin im tz-Gespräch. Die 27-Jährige ist zweifellos der Paradiesvogel der dritten Staffel: 90 Prozent ihres Körpers sind tätowiert, ihre Haare rasierte sie sich kurz vor The Voice ab und versteigerte sie für 120 Euro bei Ebay, um ihre Reisekasse für die Castingshow aufzubessern.

Doch wer ist das taffe Mädel, das mit seiner rauchigen Stimme nicht nur Coach Samu Haber verzaubert? Aufgewachsen in behüteten Verhältnissen im Bergischen Land hat Judith schon früh Musik gemacht. Mit ihrer Band Never Say Die spielte sie auf zahlreichen Festivals, organisierte Punkrockkonzerte und absolvierte nebenbei ihre Ausbildung zur Ergotherapeutin.

Judith ist leidensfähig. Mehr als 90 Stunden verbrachte sie zum Leidwesen ihrer Mutter, die dem Körperschmuck nichts abgewinnen kann, unter der Tattoonadel. „Viele der Motive, die meinen Körper zieren, habe ich vorher geträumt“, sagt die Sängerin, die sich für The Voice  den Künstlernamen van Hel zulegte.

Für ihren Coach Samu Haber sieht Judith schon jetzt aus „wie ein echter Rockstar“. Und bis zum Sieg wäre es in der Tat nur noch ein winziger Schritt. Ob Judith schon vom Leben als neue Stimme Deutschlands träumt? „Ich bin nicht so der was-wäre-wenn-Typ. Ich lebe im Hier und Jetzt. Für mich ist wichtig, dass ich all die unglaublichen Dinge, die ich bisher erleben durfte, in meinen Koffer packen kann. Egal was passiert – das sind Eindrücke, die mir für immer bleiben werden.“ So wie das Shooting mit Starfotograf Jim Rakete, der Judith fürs Finale vor die Linse nahm. „Proben mit Samu, der auch in Wirklichkeit supersüß und warmherzig ist und danach noch ein Fototermin mit dem Kameragott Jim Rakete – wer hat schon so einen Terminplan“, schwärmt die Musikerin glücklich.

Doch so entspannt die Finalistin den Endspurt auch nimmt, ohne das berühmte Kribbeln im Bauch geht auch sie nicht auf die Bühne. „Ich habe mit Debbie, Chris und Andreas starke Mitbewerber, aber ich freue mich einfach, nochmal alles zu geben“, sagt sie.

Alles geben, das will auch der Unterfranke Andreas Kümmert. Doch der 27-Jährige liegt gerade noch krankheitsbedingt flach. Ober er bis zum Finale an diesem Freitag wieder fit ist? „Wir gehen stark davon aus“, so SAT.1-Sprecherin Diana Schardt. Immerhin gilt der bayerische Rocketman als Favorit.

Astrid Kistner

Quelle: tz

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