Castingshow geht in die heiße Phase

"The Voice": Jetzt entscheiden die Zuschauer

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Am Donnerstag tritt Gil Ofarim bei „The Voice“ zum ersten Mal live auf.

München - Die Castingshow "The Voice of Germany" geht in die heiße Phase. Ab Donnerstag starten die Liveshows. Die jetzige Staffel wartet mit einem neuen Konzept auf.

Gil Ofarim will bei The Voice of Germany beweisen, „dass er durch und durch Musiker ist“, sagte er der tz. Wie vielseitig der Münchner ist, hat Gil in der Ausgabe am vergangenen Donnerstag mit der Ballade Reichtum der Welt von Holger Bieger gezeigt (tz berichtete). Sein Coach Xavier Naidoo sagte nach seinem Auftritt: „Gil, ich wollte so ’nen Song, weil ich einfach deine Stimme entspannt hören wollte.“ Am Ende gab Naidoo ein klares Urteil ab: „Ich muss die Stimme wählen, für die ich am meisten brenne, und mit der ich mich am meisten identifizieren kann, und das ist die Stimme von Gil.“ Christiano de Brito aus Hamburg war gegen Gil angetreten und ist ausgeschieden.

Gil, der Sohn von Musiker Abi Ofarim (75), wird nun in den Liveshows, die heute auf Pro7 starten, sein Talent erneut unter Beweis stellen: „Ich bin überglücklich, weiter zu sein. Musik ist mein Leben – und das will ich in die Welt raussingen.“ Sein Auftritt ist in der morgigen Sendung auf Sat.1 zu sehen. Gegen welchen Sänger sich der 30-Jährige duellieren muss, entscheidet allein der Coach – und wird Naidoo vor der Show nicht bekannt gegeben. Das gleiche gilt für die anderen Teams um die Juroren Nena, Rea Garvey und The BossHoss.

Für die Kandidaten von The Voice wird jetzt die dritte Stufe, nach den Blind Auditions und Battleshows, eingeläutet. Allerdings gibt es in der jetzigen Staffel ein neues Konzept für diese Phase: Anders als im vergangenen Jahr ziehen nicht nur sechs, sondern acht Kandidaten pro Team in die Liveshows ein, gleichzeitig wird aber durch ein K.O.-System schneller ausgesiebt. Das heißt: Da stets einer der Duellanten gehen muss, halbiert sich die Kandidatenzahl in jeder Runde.

Und das geht so: Je zwei Sänger aus einem Team treten gegeneinander live an. Direkt nach dem Auftritt bewertet der eigene Coach die Leistung, indem er 100 Prozentpunkte auf seine zwei Schützlinge verteilt. Das letzte Wort haben aber die Zuschauer, die dann – wie bereits in der Staffel 2011 – per Anruf oder SMS für ihren Favoriten abstimmen können. Das prozentuale Publikumsergebnis wird zu den von den Coaches vergebenen Anteilen addiert – wer dann insgesamt vorne liegt kommt weiter, der andere scheidet direkt aus.

Somit halbieren sich in jeder Liveshow-Woche (Donnerstag, Freitag sowie am 29. und 30. November) die Teams, bis schließlich acht Künstler ins Halbfinale am 7. Dezember und noch vier ins Finale am 14. Dezember einziehen.

Die Chancen für den ehemaligen Teenie-Star Gil das Finale zu erreichen, dürften gut stehen, glaubt man den Worten von Xavier Naidoo, der gegenüber Pro7 erklärte: „Wenn Gil zu der Stimme vordringt, die ich in ihm vermute, dann glaub’ ich, kann so jemand eine Weltkarriere machen.“

Tina Layes

 

Quelle: tz

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