tz-Interview

Wayne Carpendale: "2013 ist mein Jahr"

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Mitte Dezember ist Wayne Carpendale (re.) erstmals in der ARD-Serie zu sehen, in der Fritz und Sophie Wepper ein Vater-Tochter-Gespann spielen, das hobbymäßig auf Verbrecherjagd geht

München - Wayne Carpendale steigt in die ARD-Reihe "Mord in bester Gesellschaft" ein. Ab 12. Dezember ist er als Komissar Becker zu sehen. Das tz-Interview:

In der Folge In Teufels Küche, die am 12. Dezember läuft, ist der 36-Jährige erstmals als Kommissar Donald Becker zu sehen, eine weitere Episode ist bereits in Planung. Bei seiner Premiere muss der smarte Ermittler nicht nur einen Mord aufklären, sondern er verdreht ganz nebenbei auch noch Sophie Wepper alias Alexandra Winter den Kopf.  

Herr Carpendale, Sie steigen als Kommissar bei „Mord in bester Gesellschaft“ ein.

Wayne Carpendale: Ja,ich freue mich total, dass ich endlich mal einen Kommissar spielen darf. Das wollte ich immer schon.

Warum gerade einen Ermittler?

Carpendale: Weil der Krimi ja nicht ohne Grund das beliebteste Genre der Deutschen ist und ich schon als Kind immer gern Agent gespielt habe. Zudem finde ich die Reihe Mord in bester Gesellschaft eine besonders gelungene Mischung aus menschlichen Geschichten und einer spannenden Krimihandlung. Leichte Unterhaltung mit einem Augenzwinkern halt, bei der man gerne zuschaut. Und die Zusammenarbeit mit Sophie und Fritz Wepper hat auch großen Spaß gemacht.

Sie kennen sich schon eine Weile.

Carpendale: Ja, mit Fritz stand ich bei meinem zweiten Fernsehfilm gemeinsam vor der Kamera, und mit Sophie habe ich vor einigen Jahren einen Film in Thailand gedreht. Außerdem haben wir heuer in Bad Segeberg bei den Karl-May-Spielen gemeinsam auf der Bühne gestanden. Ich als Old Shatterhand, sie als Nscho-tschi. Das war eine Hammersaison mit über 322 000 Zuschauern. Und wissen Sie, was auch ganz toll ist? Ich habe mich total darauf gefreut, endlich mal wieder zu Hause zu arbeiten. Mord in bester Gesellschaft wird ja hier in München gedreht.

Wo Sie seit sechs Jahren leben.

Carpendale: Ja, und wo ich mich sehr wohlfühle! Es ist einfach klasse, morgens daheim zu frühstücken und dann mit dem Rad oder zu Fuß zum Drehort zu kommen. Für andere ist das Alltag, für mich eine ganz neue Erfahrung (lacht). In den vergangenen fünf Jahren habe ich ja für den Dreh vom Landarzt über sechs Monate im Jahr im hohen Norden verbracht, in Schleswig-Holstein.

Sie trauern „Ihrem“ Landarzt also nicht nach? Das ZDF hat die Serie kürzlich auslaufen lassen.

Carpendale: Natürlich denke ich gern an die Zeit zurück. Es waren gute Jahre und eine tolle Rolle. Aber mit der ganzen Reiserei war es eben auch eine anstrengende Zeit. Das hat viel Energie gekostet.

Ihr Kollege Hardy Krüger jr., dessen Serie „Forsthaus Falkenau“ auch vom ZDF abgesetzt wurde, hat nach dem Aus harsche Kritik am Sender geübt.

Carpendale: In diese Falle werde ich nicht tappen. Wenn es da was zu kritisieren gibt, dann kläre ich das intern. Natürlich fand ich es traurig, dass diese Serie nach über zwei Jahrzehnten zu Ende ging, aber grundsätzlich finde ich es gut, dass das ZDF neue Wege geht und ausprobiert. Was mich persönlich angeht, bin ich froh, dass sich nach dem Ende des Landarztes viele neue Möglichkeiten ergeben haben. Ich habe für die SOKO Stuttgart gedreht, war beim Staatsanwalt dabei und bei den Garmisch-Cops. 2013 war für mich ein absolut tolles Jahr.

Und Sie sind frisch vermählt. Ende September haben Sie Annemarie Warnkross geheiratet, herzlichen Glückwunsch!

Carpendale: Danke, danke. Ich habe ja nur Ja gesagt, das war gar nicht so schwer (lacht).

Fehlt nur noch ein ­Baby …

Carpendale: Ha!!! Auf die Frage habe ich gewartet.

Und?

Carpendale: Wenn es was zu berichten gibt, erfahren Sie es bestimmt zuerst (lacht).

Interv.: St. Thyssen

Quelle: tz

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