So mancher Zapper dürfte da mächtig stutzen

München - So mancher Zapper dürfte da mächtig stutzen.

Nanu, was ist das denn? Ein erigiertes Glied in Großaufnahme? Und eine Frau, die dieses oral stimuliert? Über die expliziten Bilder dürfte sich am kommenden Samstag so mancher Zapper am noch nicht allzu späten Abend wundern.

Denn ab 22:15 Uhr läuft "Intimacy" im Fernsehen - ein sehr explizites Werk. Der Film aus dem Jahr 2001 war einer der ersten, in denen echter, nicht simulierter Sex klar gezeigt wurde. Es wurde sogar spekuliert, ob auch die Koitus-Bilder nicht gestellt sind. Dies wurde aber vom damaligem Freund der Hauptdarstellerin Kerry Fox klar dementiert.

Dass der Sender ZDF Kultur den Film zeigt, mutet kurios an. Denn es heißt automatisch: Es handelt sich nicht um Pornographie, sondern um Kultur.

Das öffentlich-rechtliche Fernsehen verschweigt nicht, dass es diskutable Szenen gibt. "Bei seiner Uraufführung löste Patrice Chéreaus Drama aufgrund seiner Sexszenen kontroverse Diskussionen aus", heißt es in der offiziellen Programmbeschreibung. Doch der Sender stellt auch fest: "Tatsächlich jedoch verfällt der anspruchsvolle Film nach Motiven von Hanif Kureishi nie dem Voyeurismus. Vielmehr geht es Chéreau darum, das komplexe Seelenleben seiner Protagonisten auszuloten."

Aha. Der anspruchsvolle Unterbau dürfte aber auch manchen Freund expliziter Erotik nicht daran hindern einzuschalten. ZDF Kultur sendet sogar eine Art "Dauerschleife". Denn nach der Ausstrahlung um 22:15 Uhr am Samstag folgt schon um 0:25 Uhr die Wiederholung.

lsl.

Quelle: tz

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