Ressortarchiv: LOKALES

Neuer Schub fürs Klima

In der Gemeinde Wörthsee sollen Klimaschutz und Energiewende einen neuen Schub bekommen. Das ist das erklärte Ziel einer Gruppe von engagierten Bürgern die beschlossen haben, unter dem Dach des landkreisweit tätigen Vereins Energiewende eine Ortsgruppe zu gründen. Der erste öffentliche Auftritt fand vergangenen Donnerstag im Gasthof Raabe am See in Steinebach statt.
Neuer Schub fürs Klima

Schondorfer Kreis blitzt bei der Regierung ab

„Kein Schondorfer Bebauungsplan ist von unabhängigen, qualifizierten Fachleuten derartig intensiv geprüft und für gut befunden worden“, hat Bürgermeister Peter Wittmaack das Ergebnis der Rechtsaufsichtbeschwerde des Schondorfer Kreises zum Bebauungsplan St. Jakob kommentiert. Nach einer Ortsbegehung vor wenigen Wochen formulierten die Regierung von Oberbayern und das Landratsamt Landsberg als Rechtsaufsichtsbehörde im Sinne der Kommune den Schluss, dass die von der Gemeinde vorgelegten Unterlagen „weder formale noch inhaltliche Mängel bei der Bauleitplanung“ erkennen ließen.
Schondorfer Kreis blitzt bei der Regierung ab

Bewegendes Klassentreffen

Das Bayerische Fernsehen zeigt am Sonntag, dem 28.Juni um 19:00 Uhr die Dokumentation „Eine Volksschulklasse auf dem Land“. Sie wird im Rahmen der Sendereihe „Unter unserem Himmel“ ausgestrahlt und zeigt ein bewegendes Klassentreffen vierzig Jahre nach gemeinsamer Volksschulzeit.
Bewegendes Klassentreffen

Frömming bestätigt

Ohne Gegenkandidaten und ohne Nein-Stimme wurde Ingrid Frömming im Andechser Hof in Herrsching erneut zur Vorsitzenden des Freundeskreis Krankenhaus Seefeld gewählt. Ihr neuer Stellvertreter heißt Kurt Schölderle. Vorgängerin Angelika Knülle hat nicht mehr kandidiert.
Frömming bestätigt

»An einem schönen Sommertag wie heute«

Am 18. Juni 1944 sind die ersten Häftlingstransporte aus Auschwitz im „KZ-Kommando Kaufering“ am dortigen Bahnhof angekommen. Die Häftlinge sollten „durch Arbeit vernichtet“ werden – Arbeit in den Lagern, Arbeit an drei riesigen Bunkern. Auf den Tag genau 65 Jahre später wurde an dieses dunkelste Kapitel der Ortsgeschichte erinnert: Die Gemeinde lud zu einer Gedenkveranstaltung am Bahnhof, an der neben Vertretern des öffentlichen Lebens und drei Schulklassen auch zwei Überlebende teilnahmen.
»An einem schönen Sommertag wie heute«

Fest der Nationen

Aufgrund des angekündigten schlechten Wetters entschieden die Veranstalter des 7. Neugablonzer Bürgerfestes kurzfristig auf der Hauptkreuzung ein Zelt auf zustellen, wo dann den ganzen Tag über Darbietungen stattfanden.
Fest der Nationen

Neuanfang gestartet

Stefan Hartmann, langjähriger Gemeinderat der Freien Wähler in Gilching, hat bei den Starnberger Liberalen eine neue, politische Heimat gefunden. „Seit ich bei der FDP bin, macht mir die Kommunalarbeit wieder richtig Spaß“, sagte er auf seiner ersten Mitgliederversammlung. Bei den Neuwahlen übernahm er das Amt des Ortsvorsitzenden.
Neuanfang gestartet

REA: Große Nachfrage nach Energieberatung

Glück muss man eben haben und gerade zur rechten Zeit der hundertste Energieberatungskunde sein. Die Freude bei Fritz Gebhard aus Wängle war jedenfalls groß. Immerhin bekam er vergangene Woche überraschend einen Gutschein für einen Energieausweis im Wert von 500 € überreicht! Der Anlass: Nach einem halben Jahr Energie Service Außerfern können die Regionalentwicklung Außerfern und Energie Tirol eine bemerkenswert positive Bilanz ziehen.
REA: Große Nachfrage nach Energieberatung

Förderung und Stärkung

Ostallgäu – Vor rund 150 geladenen Gästen wurde erstmals das Ehrenzeichen des Landkreises Ostallgäu im Festspielhaus in Füssen verliehen. Der Ausschuss für Kultur, Sport und Ehrenamt wählte aus 47 Vorschlägen 10 Bürger des Landkreises Ostallgäu aus, die sich in besonders hoher Form im bürgerlichen Engagement verdient gemacht haben.
Förderung und Stärkung

JVA zeigt Höhen und Tiefen

Das 100-jährige Bestehen eines Gefängnisses sei eigentlich kein Grund zum Feiern, sagte Regierungsdirektorin Monika Groß, Leiterin der Justizvollzugsanstalt (JVA) Landsberg. Dennoch beging die JVA am Freitag ihr rundes Jubiläum mit einem Festakt in der Anstaltssporthalle. Aus diesem Anlass begaben sich Gäste aus Justiz und Kirchen, Politik und Ehrenamt auf das Gelände hinter Mauern und Stacheldraht.
JVA zeigt Höhen und Tiefen

Für TSV-Anbau gelaufen – Trotz Regen gute Stimmung bei Sommerfest – Über 2000 Euro in die Kasse

Das Wetter spielte zwar nicht immer mit, das tat der guten Stimmung beim TSV-Sommerfest aber keinen Abbruch. Drei Tage lang ging es im Stadion an der Pollinger Straße rund.
Für TSV-Anbau gelaufen – Trotz Regen gute Stimmung bei Sommerfest – Über 2000 Euro in die Kasse

Ja zu Discothek

In die ehemaligen Telekom-Kantine in der Bahnhofstraße gegenüber dem Forum soll nach dem Willen des Bauausschusses eine Club-Discothek hinein. Einen entsprechenden Bauantrag befürworteten die Ausschussmitglieder in ihrer jüngsten Sitzung einstimmig, jedoch gibt es noch eine rechtliche Hürde zu nehmen. Vergnügungsstätten sind in dem Gebiet nämlich grundsätzlich erst einmal nicht zugelassen.
Ja zu Discothek

Starkes Haus für starke Mannschaft

Das Landratsamt Oberallgäu ist - 37 Jahre nach der bayerischen Gemeindegebietsreform - endlich unter einem Dach. Mit einer Feierstunde und einem anschließenden Tag der offenen Tür wurde der „Abschluss“ gefeiert. Nach umfangreiche Erweiterungs- und Sanierungsmaßnahmen sind jetzt in einem Verwaltungsgebäude an einem Standort untergebracht. Die Zeit der Außenstellen hat ein Ende.
Starkes Haus für starke Mannschaft

Hausbau im Fokus

Es sind Zahlen, die man bisweilen nicht glauben mag: Alleine im Landkreis Starnberg werden jedes Jahr etwa 4.900 Millionen Kilowattstunden Energie verbracht. Für die stolze Summe von 470 Millionen Euro, die vom Verbraucher getragen werden. Im Landkreis bleibt von dem Geld allerdings kaum etwas, weil die Energie meist aus fossilen Brennstoffen stammt, die teuer importiert wird. Der Verein „Energiewende Landkreis Starnberg“ will diesem Trend entgegen wirken und setzt dabei auf Aufklärungsarbeit. Denn es gibt eine Vielzahl von Alternativen, die nicht nur der eigenen Brieftasche gut tun, sondern vor allem die Umwelt schonen. Nun hat auch Herrsching eine eigene Ortsgruppe.
Hausbau im Fokus

Baseball-Jugend tritt an

Nach einem harten Tryout (Sichtungslehrgang), haben sich unter 24 Teilnehmern vier Nachwuchstalente der Landsberger Baseballer durchsetzen können und es in die Bayernauswahl (elf Spieler) geschafft. Aaron Gallmeier, Jon Ruesseler, Tim Funk und Lukas Niggl heißen sie, die die begehrten Plätze der Little League Mannschaft ergatterten.
Baseball-Jugend tritt an

Volkstümlich bis rockig

Mit einem viertägigen Festprogramm feiert der Musikverein Scheidegg vom 9. bis 12. Juli sein 200-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass sind die Scheidegger Musiker auch gleichzeitig Ausrichter und Gastgeber des 47. Bezirksmusikfestes im Allgäu-Schwäbischen Musikbund.
Volkstümlich bis rockig

Tourismus ohne Barrieren

„Die ersten zehn Privatvermieter, die sich ab sofort über die Kontaktseite dieser Internetpräsenz beim Tourismusverband Ammersee- Lech melden, werden kostenlos in die Datenbank aufgenommen.“ Das meldet eine neue Internetseite, auf der sich Menschen mit Behinderung darüber erkundigen können, wie barrierefrei und vielleicht sogar rollstuhlgerecht unsere Region ist. Wie www.ammersee-lech-barrierefrei.de funktioniert, hat die Behindertenbeauftragte des Landkreises Barbara Juchem am vergangenen Dienstag vorgestellt.
Tourismus ohne Barrieren

Kühle Sommernacht

Keinen langen, lauen Sommerabend wie erhofft, sondern ein kühles, regnerisches Programm hatte Petrus für Freitagabend aufgelegt. Weniger Besucher als gedacht nutzten die Gelegenheit, in Buchloe bis 22 Uhr zu flanieren und zu shoppen. Dennoch herrschte bei den wettermutigen Kunden mit Regenschirm gut gelaunte Stimmung, wozu die eifrigen Künstler sichtlich beigetragen haben. Mit Regenjacke und Schirm ausgestattet wagten sich dennoch sowohl Buchloer als auch Besucher aus der Umgebung zur 3. Auflage der „Langen Sommernacht” des Gewerbevereines Buchloe in die Stadt.
Kühle Sommernacht

Freude beim Stadtkämmerer

Die Stadt Kempten erhält rund 4,8 Millionen Euro für städtische Bauvorhaben aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung. Das gab Baureferentin Monika Beltinger am Donnerstagabend im Stadtrat bekannt. Der Großteil des Geldes fließt in die energetische Modernisierung der Kemptener Gymnasien und Schulen (der KREISBOTE berichtete).
Freude beim Stadtkämmerer

Schrottautos sind weg

Auftrag ausgeführt: Nach wochenlangem Hin und Her hat ein Autoverwerter aus dem Landkreis seine sämtlich illegal auf dem Schachenmair-Gelände abgestellten Schrottautos entfernt (der KREISBOTE berichtete). Entsprechende Informationen des KREISBOTE bestätigte Umweltamtsleiter Claus Jaskolka am Montagnachmittag. „Er hat vollständig geräumt“, so Jaskolka. Trotzdem stehen nach wie vor an die 40 Autos auf dem Areal.
Schrottautos sind weg

Glanzvolle Eröffnung des Richard-Strauss-Festivals

Das Publikum, das am Samstag erwartungsvoll die Eröffnung des Richard-Strauss-Festivals in Garmisch-Partenkirchen feierte, war beglückt. Neben hochkarätigen Gästen – dazu gehörte die Familie Strauss, Finanzminister Georg Fahrenschon, Regierungspräsident Christoph Hillenbrand, Sopranistin Angela Denoke und Festredner Ioan Holender, um nur einige zu nennen – gab es natürlich auch Musik, dargebracht von Falko Hönisch (Gesang) und Michael Schoech (Klavier), die Appetit machte auf das 21. Strauss-Festival.
Glanzvolle Eröffnung des Richard-Strauss-Festivals

Ein Vorbild verabschiedet sich – Sprenger gibt sein Amt als Kreishandwerksmeister nach 21 Jahren ab

21 Jahre hat Peter Sprenger als Kreishandwerksmeister die Region geprägt. Die Zusammenarbeit zwischen Handwerk und Berufsschulen blühte auf, die Förderung des Nachwuchses war ihm ein großes Anliegen und Politiker respektierten den Charakterkopf für seine Ecken und Kanten. Nun hieß es im Pollinger Bibliotheksaal Abschied nehmen.
Ein Vorbild verabschiedet sich – Sprenger gibt sein Amt als Kreishandwerksmeister nach 21 Jahren ab

100 Jahre und alles ist anders

Seit hundert Jahren ist die Kurklinik Überruh nun schon in Bolsternang beheimatet und seit den Anfängen hat sich in der Kliniklandschaft fast alles verändert. Das war jedenfalls die durchgängige Aussage aller Festredner, die zu diesem Anlass zu Wort kamen.
100 Jahre und alles ist anders

Keine Chance für Solarstrom?

Hat Solarstrom in der Gemeinde Fuchstal wirklich keine Chance? Mit dieser Frage hat sich der Gemeinderat neben anderen Kontroversen erneut in seiner jüngsten Sitzung beschäftigt. Ein Antrag der Energie-Speicher-Fuchstal GmbH führte zu einer heftigen Diskussion der Räte mit Bürgermeister Erwin Karg.
Keine Chance für Solarstrom?

Krise der Milchwirtschaft

Der Bezirksverband Schwaben von Bündnis 90/Die Grünen hatte zu einem Fachgespräch vergangene Woche über das Thema: Die Krise der Milchwirtschaft und ihre Auswirkung auf die Region Schwaben, ins Stadthotel Buchloe eingeladen. Der Landtagsabgeordnete Adi Sprinkart hatte dazu eigens Hans Peter Uhlemayr, stellvertretender Kreissprecher Oberallgäu des Bundesverbandes der DeutBuchloe – Der Bezirksverband Schwaben von Bündnis 90/Die Grünen hatte zu einem Fachgespräch vergangene Woche über das Thema: Die Krise der Milchwirtschaft und ihre Auswirkung auf die Region Schwaben, ins Stadthotel Buchloe eingeladen. Der Landtagsabgeordnete Adi Sprinkart hatte dazu eigens Hans Peter Uhlemayr, stellvertretender Kreissprecher Oberallgäu des Bundesverbandes der Deutschen Milchviehhalter e.V. (BDM), als Referenten mitgebracht.
Krise der Milchwirtschaft

Ausschuss will Neubau

Ein weiteres Stück altes Kempten wird wohl bald einem Neubau weichen müssen: Wie Baureferentin Monika Beltinger vergangene Woche im Bauausschuss erklärte, liegt der Stadt nun der Bauantrag eines Investors vor, der an der Ecke Bahnhofstraße/Mozartstraße ein Bürohaus bauen möchte. Das bisherige Gebäude neben der Denkmal geschützten „Alten Post“, das wie sie einst das Erscheinungsbild des dortigen Kemptener Bahnhofs prägte, muss dann weichen. Die Ausschussmitglieder befürworteten den Plan und störten sich vielmehr an dem Leerstand des alten Hauses.
Ausschuss will Neubau

Herrmann fordert Tunnel

Er ist seit den 1970er Jahren immer wieder im Gespräch: Der Autobahn-Südring. Seit knapp vier Jahrzehnten beschäftigten sich regelmäßig Politiker und Behörden mit dem Lückenschluss zwischen der Lindauer, beziehungsweise der Anschlussstelle der A99-West und der Salzburger Autobahn. Seit 2007 aber scheinen es Politik und Verkehrsplaner Ernst zu meinen. Der Landtag verabschiedete eine (umstrittene) Machbarkeitsstudie, um mögliche Trassen in einem Kosten-Nutzen-Vergleich abzuklopfen. Elf Varianten sind vorerst bei der Planung für die A99-Süd, so der offizielle Titel, übrig geblieben. Sehr zum Ärger potentieller Anrainer, die sich bereits zu verschiedenen Interessengemeinschaften zusammengeschlossen haben.
Herrmann fordert Tunnel

HCL: Das erste Spiel steht an

Vor dem ersten Spiel gibt Markus Haschka, der Vorstand des Hockeyclub Landsberg, zu: „Wir sind vor diesem Anlass alle etwas aufgeregt und nervös.“ In der vergangenen Woche hat der HCL das erste Spiel der Vereinsgeschichte fix gemacht.
HCL: Das erste Spiel steht an

Forscher in die Pappelplantage

Einen „wohlwollenden“ Beschluss hat der Kauferinger Marktgemeinderat in seiner jüngsten Sitzung mit Blick auf ein Forschungsprojekt des Bayerischen Landesamtes für Wald und Forstwirtschaft (LWF) gefasst. Dieses soll prüfen, wie sich ein Energiewald auf die Grundwasserneubildung und -qualität, den Stoffhaushalt, die Bodenqualität und die ökologische Artenzusammensetzung auswirkt. Finanziert wird das Projekt vom bayerischen Umweltministerium für drei Jahre mit rund 308000 Euro. Startschuss wird in wenigen Wochen sein. Über den Zeitraum nach 2011 erhofft sich das Projektteam nun Unterstützung von der Marktgemeinde, um weitere wichtige Daten sammeln zu können.
Forscher in die Pappelplantage

»Schwül ist es, irgendwie«

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»Schwül ist es, irgendwie«

Qual der Wahl

Zwei Varianten mit Tiefgarage und eine ohne waren am Ende im Arbeitskreis für die Neugestaltung des Hildegardplatzes übrig geblieben. Baureferentin Monika Beltinger stellte die drei Lösungsvorschläge, die „keine Entscheidung sondern einen Arbeitsprozess“ darstellen würden, beim Infoabend im Kornhaus vor. Alle drei Varianten beinhalten identische Elemente der Platzgestaltung: Ein „Baumdach“ auf einer Fläche von 17 Quadratmetern im Bereich des Durchgangs zur Salzstraße, Sitzstufen aus Granit am Basilikahügel und ein Geistesgeschichtlicher Weg mit Schautafeln rund um die Kirche. Die wassergebundene Fläche des Gründaches werde, so Beltinger, im Falle einer Tiefgarage statt ebenerdig um 80 Zentimeter erhöht sein.
Qual der Wahl

Konzept vorgestellt

Es geht um die Zukunft der Kinderbetreuung in Berg. Deshalb waren die Zuhörerplätze auf der Gemeinderatssitzung vergangene Woche auch komplett belegt, denn viele Erzieherinnen und Eltern wollten sich das Konzept des eventuellen neuen Trägers nicht entgehen lassen.
Konzept vorgestellt

Diskussion unerwünscht

Rund 250 Menschen waren vergangene Woche in den Kornhaussaal gekommen, um zu erfahren, wie der Hildegardplatz künftig aussehen soll. Die Chance, auch ihre Meinung loszuwerden, hatten sie am Ende allerdings nur durch Aufkleben farbiger Punkte auf einem Bewertungsbogen. Das Fehlen einer offenen Diskussion und Fragestellung kritisierten einige Besucher denn auch deutlich gegenüber dem KREISBOTE. OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) versicherte, dass sowohl Bewertungen als auch alle zusätzlichen Bemerkungen auf den Karten bei der weiteren Planung berücksichtigt würden und kündigte ein dann nochmaliges Treffen im Kornhaus an.
Diskussion unerwünscht

Bewährte Taktik?

Kaum vorbei, schon hagelt es Kritik: Der Kreisvorstand der Kemptener Grünen und die Stadtratsfraktion von UB/ödp üben nach der Bürgerinformation zur Gestaltung des Hildegardplatzes (siehe Seite 3) Kritik am bisherigen Planungsprozess der Stadtverwaltung. Grünen-Kreisvorsitzender Rüdiger Dittmann beklagte, dass Meinungen und Anregungen der Bürger vom OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) nicht wirklich gefragt waren. Helmut Hitscherich (UB/ödp) nannte die Veranstaltung gar „eine Farce“.
Bewährte Taktik?

Hohe Auszeichnung

Vergangenen Freitag wurde dem FC Kempten in der Gaststätte „Zum Stift“ der „Sepp-Herberger-Preis“ für seine langjährige hervorragende Jugendarbeit überreicht. Nach 1983 erhielt der FC nun schon zum zweiten Mal die wohl höchste Auszeichnung, die es vom DFB im Bereich Jugendfußball gibt. Walter Auerbacher, Kemptener „Urgestein“ und Jugendleiter des FC Kempten, nahm den Preis für seinen Verein von Bezirksjugendleiter Fritz Glück entgegen und versprach, entgegen seines ursprünglichen Entschlusses bei der Jahreshauptversammlung das Amt niederzulegen, nun doch die erfolgreiche Jugendarbeit fortzuführen, was bei allen Anwesenden sehr begrüßt wurde.
Hohe Auszeichnung

Karin Federl wirft das Handtuch

Es hatte sich in den vergangenen Wochen schon angebahnt, jetzt ist es Fakt: Karin Federl ist nicht mehr im Vorstand des EV Landsberg 2000. In einer Pressemeldung verkündete der Verein den Ausstieg der Unternehmerin als stellvertretende Vorsitzende. Gleichwohl will sie sich weiter für den Verein engagieren
Karin Federl wirft das Handtuch

Schauspiel im Freien

Das neue Freilichttheater Eglofs führt ab kommendem Freitag, 26. Juni, insgesamt acht Mal das Stück „Der Waldteufel“ auf. Das Stück unter der Regie von Hanns und Tristan Schuschnigg wird auf der „Freilichtbühne Stiller Winkel“ zu sehen sein.
Schauspiel im Freien

Zünftige Feier

Schon das Wetter am vergangenen Mittwoch war eigentlich ein Grund zum Feiern. Wenn sich gleich noch mehrer Gründe ergaben, sich im Park am Kurhaus zu treffen und zur Musik der Rohrdorfer Musikkapelle zusammen zu sitzen, umso besser. Die Handwerkerzunft hatte sich an diesem Tage zur Aufgabe gemacht, den mächtigen Zunftbaum an einen neuen Standort zu versetzen. Die Kinderfestkommission stellte zudem den neuen Fahnenschmuck für das Kinderfest vor, die Brauerei zapfte das Zunftbier an und außerdem hocken die Isnyer am Mittwochabend gerne im Park am Kurhaus, wenn das Wetter mitspielt und die Musik aufspielt.
Zünftige Feier

Fraglicher Beschluss

„Ich halte diese Entscheidung für rechtswidrig“, mahnte OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) die Mitglieder des Bauausschusses, nachdem ausschließlich er selbst und Stadtrat Hans Mangold (Güne) eine Bauvoranfrage abgelehnt hatten. Alle anderen Stadträte, darunter auch die fünfköpfige CSU-Fraktion, hatten das Gesuch eines Familienvaters abgesegnet, sein Wohnhaus nahe des Bachtelweihers zu erweitern. Der OB wies darauf hin, dass man das Vorhaben aus rechtlicher Sicht nicht genehmigen könne, die Mehrheit der Ausschussmitglieder wollte sich damit aber offenbar nicht abfinden.
Fraglicher Beschluss

Gelungene Neuinszenierung

Seit Freitagabend wird nicht mehr geraten und orakelt in Altusried. Mit der Premiere der Hoferspiele 2009, eröffnet von Minister a.D. Reinhold Bocklet um 20.45 Uhr, ist die Stunde der Wahrheit angebrochen. Keiner, abgesehen von den Mitspielern , wusste, was sich hinter dem Begriff Neuinszenierung verbirgt. Was versteht Regisseur Thomas Bayer unter mehr Gesang, Frauenszenen, einem geschichtlich untermauerten Hoferbild? Alteingesessene, die sich noch an die Hoferspiele 1933 und 1935 erinnern können, werden wohl mit einer gewissen Skepsis an den Riedbach pilgern.
Gelungene Neuinszenierung

Nacht-Sprinter

Die schnellsten „Sprinter der Nacht“ kommen vom TV Kempten 1856. An einem etwas anderen Wettkampf haben kürzlich 24 Schwimmer des TVK teilgenommen. Anlässlich seines 100-jährigen Vereinsjubiläums veranstaltete der TSV Gersthofen im Freibad Gerfriedswelle ein Nachtsprint-Meeting. Bei diesem Schwimmfest mussten die über 150 Teilnehmer aus dreizehn Vereinen die 50-Meter-Strecke in allen vier Lagen (Brust, Rücken, Delfin, Kraul) absolvieren und somit ihre Allroundfähigkeiten unter Beweis stellen.
Nacht-Sprinter

Sanierung beginnt

Einstimmig hat der Stadtrat am Donnerstagabend dem Maßnahmenkatalog zur energetischen Sanierung des Carl-von-Linde-Gymnasiums zugestimmt. Bereits im August soll mit den Arbeiten begonnen werden, kündigte Benedikt Mayer, Leiter des Amts für Jugend-, Schule- und Soziales, an. Finanziert wird das Projekt zum Großteil aus den Geldern des Konjunkturpakets (siehe eigenen Bericht).
Sanierung beginnt

Arbeit am Kompromiss

Die Stadt und die Mobilfunkbetreiber setzen ihre Suche nach Kompromissen bei neuen Handymast-Standorten fort: Gemäß des Mobilfunkkonzepts hat Hans Ulrich-Raithel vom Münchner Umweltinstitut vergangene Woche dem Bauausschuss mögliche Standorte in den Suchkreisen Ellharten/Eggen und Klinikum Kempten präsentiert. Die Prämisse: O2, Vodafone und E-plus sollen ihr Netz abdecken können, ohne die Bürger einer zu hohen Strahlenbelastung auszusetzen.
Arbeit am Kompromiss

Abschied von Klischees

Ungehobelte Ritter mit blutgetränkten Schwertern, feucht-kalte und recht spärlich möblierte Gemäuer, ausgebeutete Bauern, gelegentliche Fressgelagen im Fackelschein. Dass das mittelalterliche Leben auf einer Burg in der Regel ganz anders ausgesehen hat, kann sich gegen die genannten Vorstellungen nur langsam durchsetzen. Den sich hartnäckig festgesetzten Klischees hat nun das Allgäuer Burgenmuseum auf der Kemptener Burghalde den Kampf angesagt. In anschaulichen Bildern, die nach und nach ergänzt werden und sich akribisch an die neuesten Erkenntnisse der Burgenforschung halten, sind bereits die ersten farbigen Grafiken entstanden, die das Leben der Burgbewohner und deren Gesinde vor etwa 700 Jahren kunstvoll zeigen.
Abschied von Klischees

Mit 35 Herren fing alles an

„Sie“ ist der größte, zahlenmäßig stärkste Verein in Stadt und Landkreis Landsberg – die Alpenvereinssektion Landsberg. Derzeit gehören rund 3700 Mitglieder zur „Alpenvereinsfamilie“. Frauen und Männer, Kinder und Jugendliche sind genauso wie Senioren dabei. Wahrlich kein Pappenstiel für den Vorstand Erwin Stolz, die unterschiedlichen Interessensgebiete Bergsteigen, Wandern, Hochalpinismus, Klettern, Skisport, Kajakfahren und Natur- und Umweltschutz aufeinanderabzu- stimmen und alle zufriedenzustellen.
Mit 35 Herren fing alles an

Gemeinsam lesen lernen

Nach Schätzungen des Bundesverbands für Alphabetisierung und Grundbildung soll es in Deutschland rund vier Millionen funktionale Analphabeten geben. Funktionale Analphabeten haben zwar das Schulsys- tem durchlaufen, können aber dennoch nicht in ausreichendem Maße lesen und schreiben. Daneben gibt es aber auch Migranten, die in ihrer Kindheit aus wirtschaftlichen oder politischen Gründen die Schule nicht oder nur unzureichend besuchen konnten. Die Koordinierungsstelle Kaufbeuren-aktiv der Stadt Kaufbeuren und der Arbeitskreis Asyl haben aus diesem Anlass Anfang März einen Alphabetisierungskurs initiiert, der von der Volkshochschule (Vhs) Kaufbeuren organisiert und durchgeführt wird.
Gemeinsam lesen lernen

Schluss nach 20 Jahren – Hotel »Vollmann« zieht sich von Französischer Woche zurück

Seit Beginn der Französischen Woche im Jahr 1988 verwöhnte das „Hotel Vollmann“ die Besucher seines Standes auf dem Marienplatz mit kulinarischen Gaumenfreuden. Nach 20 Jahren ist Schluss, Familie Vollmann gibt ihren Stand auf. Die Veranstalter der Festwoche dankten der Familie bei einem Umtrunk.
Schluss nach 20 Jahren – Hotel »Vollmann« zieht sich von Französischer Woche zurück

Drei Jahre lang wird saniert

Der Sanierungsmarathon des Landkreises bei den Schulen geht weiter – denn er ist nötig. Auch dem Schulzentrum in der Platanenstraße mit Johann-Winklhofer-Realschule und Dominikus-Zimmermann-Gymnasium steht eine General- sanierung bevor. Für die Maßnahmen hat sich der Kreisausschuss einstimmig in jüngster Sitzung auf eine Summe von rund 12,8 Millionen Euro geeinigt. Das Schulgebäude, das in den 1970er Jahren gebaut wurde, soll nun technisch, energetisch und nutzerorientiert an die heutigen Anforderungen angepasst werden.
Drei Jahre lang wird saniert

Keine Kinderstühle mehr

Nun ist es beschlossene Sache: Der Planegger Gemeinderat hat dem Kauf des ehemaligen Edeka-Ladens am Marktplatz zugestimmt. In die seit Jahren leer stehenden ehemalige Einzelhandelsfiliale wird nach einer Umbauphase die Volkshochschule Würmtal einziehen. Wo früher Kartoffeln, Schinken oder Fischstäbchen verkauft wurden, gibt es ab Mitte nächsten Jahres also geistige Nahrung für alle Altersgruppen.
Keine Kinderstühle mehr

Hauke verlässt SV Raisting – Ludwig Huber will abwandern

Nicht ungewöhnlich ist, dass sich nach einem Abstieg ein Großteil der Mannschaft in alle Winde zerstreut. Beim SV Raisting, der nach zwei Jahren in der Landesliga wieder in die Bezirksoberliga muss, ist dies aber nicht der Fall.
Hauke verlässt SV Raisting – Ludwig Huber will abwandern