102jährige in Olching - Zum nächsten Geburtstag wünscht sie sich den Ministerpräsidenten als Besuch

Ein wenig aufgeregt war Margarete Beha schon an ihrem 102. Geburtstag. „Immerhin kommt der Bürgermeister“, erklärte Sohn Reinhard Beha. Auch wenn das Geburtstagskind den „jungen Mann“ schon vom letzten Jahr her kenne, so war der Besuch von Andreas Magg bei der ältesten Bürgerin der Gemeinde für die rüstige Dame dennoch etwas Besonderes. Neben Magg übermittelte auch die stellvertretende Landrätin Gisela Schneid persönlich die besten Grüße für eine gute Gesundheit.

Auf welch langes Leben Margarete Beha zurückblicken zeigt sich allein schon daran, dass bei ihrer Geburt in Würzburg noch ein Kaiser in Deutschland regierte. In der unterfränkischen Stadt verbrachte Beha auch ihre Schul- und Jugendzeit, arbeitete als so genannte Saaltochter im Gaststättenbereich. Vor dem Zweiten Weltkrieg zog es sie dann in die bayerische Landeshauptstadt München. Nach dem Tod ihres Mannes im Jahr 1960 wohnte sie noch bis Mitte der 70er-Jahre in München. Anschließend erfolgte der Umzug nach Germering, wo sie bis 2008 weitgehend selbstständig lebte. Gleichzeitig zu ihrem Geburtstag blickt Margarete Beha, die drei Kinder und zwei Enkelkinder hat, genau auf ein Jahr im Laurentiushaus in Olching zurück. Dort gibt es alle Monate ein Wunschkonzert, bei dem sich alle Geburtskinder des Monats ein Lied wünschen können. Doch nicht nur darauf freute sich Beha, die früher sehr gerne zum Tanzen ging. Auch das Gläschen Sekt, ist ihr zur guten Gewohnheit geworden. „Das ist für sie wie ein Stück Lebenselixier“, erklärte Sohn Reinhard Beha. Und der hat für seine Mutter noch einen ganz besonderen Wunsch: „Zum nächsten Geburtstag könnte vielleicht der Ministerpräsident kommen.“

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