Ruhestörung am Abenteuerspielplatz

13-Jährige mit 1,2 Promille aufgegriffen

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Zu viel Jägermeister hatte ein 13jähriges Mädchen, das mit 1,2 Promille am Abenteuerspielplatz um 2 Uhr nachts aufgegriffen wurde. 

Zu einem ungewöhnlichen Einsatz musste eine Streife der Germeringer Polizei am Samstag, 24. Juni, gegen 2 Uhr ausrücken.

Germering - Vorausgegangen war dem Einsatz die Mitteilung einer Anwohnerin wegen einer Ruhestörung durch eine Gruppe Jugendlicher beim Abenteuerspielplatz am Aubinger Weg. Als die Streife eintraf, flüchteten fast alle Jugendlichen, zurück blieb nur ein 13jähriges Mädchen aus Germering, welches zunächst erfolglos versuchte, sich von der Polizei zu verstecken. Der Grund warum sie zurückgeblieben war, klärte sich recht schnell, denn sie war erkennbar stark alkoholisiert.

Zu viele Jägermeister

Die Streifenpolizisten staunten nicht schlecht, als der Alkoholtest nach mehreren zunächst erfolglosen Versuchen einen Wert von 1,22 Promille anzeigte. Die anderen drei Jugendlichen, welche zuvor weggelaufen waren, hatten nach Angaben des Mädchens zuvor mit ihr am Spielplatz Alkohol (vor allem Jägermeister) getrunken. 

Eltern waren nicht erreichbar

Das Mädchen musste zunächst in Gewahrsam genommen werden, da ihre Eltern nicht verständigt werden konnten. Dieser Umstand lag daran begründet, dass weder eine telefonische Erreichbarkeit möglich war und auch am Wohnort auf entsprechendes massives Klingeln die besagte elterliche Wohnungstüre verschlossen blieb.

Mädchen in Krankenhaus eingeliefert

Aufgrund der starken Alkoholisierung des Mädchens und daraus resultierender unschöner Begleiterscheinungen wurde zur Abklärung zunächst ein Rettungswagen verständigt, der das Mädchen im Anschluss in ein Krankenhaus im Landkreis Starnberg brachte, in der es dann den Rest der Nacht zur weiteren Beobachtung verbringen musste.

"Verschärfte Gefährdenansprache" bei den Eltern 

Die am Abenteuerspielplatz zurückgelassenen drei Rucksäcke ihrer weggelaufenen Freunde waren von der Streife in der Nacht zunächst sichergestellt worden und wurden ihren Besitzern dann am Samstagvormittag im Beisein der Erziehungsberechtigten im Rahmen einer „verschärften Gefährderansprache“ wieder ausgehändigt.

pi

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