Es lag wohl keine akute Bedrohungslage vor 

Mammendorfer spielt mit Messern - Reisende fühlen sich bedroht

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Mit drei Messern hantierte ein 19-jähriger Mammendorfer herum, wodurch sich andere Fahrgäste bedroht fühlten.

München/Mammendorf - Mehrere Reisende fühlten sich am 2. März von einem jungen Mann bedroht, der in der S-Bahn zwischen Ost- und Hauptbahnhof mit drei Messern hantierte. Dank eines couragierten Zeugen konnte der Mann am Hauptbahnhof von einer alarmierten Streife der Bundespolizei gestellt werden.

Gegen 18 Uhr spielte ein 19-Jähriger aus Mammendorf auf dem Weg vom Ost- zum Hauptbahnhof in einer S-Bahn (S8) mit drei Messern. Mehrere Reisende, in der zur Pendlerzeit gut gefüllten S-Bahn, fühlten sich dadurch bedroht und meldeten den Vorfall an den Polizeinotruf "110". Der junge Mann verließ am Hauptbahnhof die S8, noch vor Eintreffen der informierten Bundespolizei. Ein Mitreisender, der den Vorfall bemerkt hatte, folgte dem Mammendorfer unauffällig. Als der 19-Jährige sich in die Toilettenanlage im Zwischengeschoss des Hauptbahnhofes begab, verständigte der Zeuge, von dem leider keine Personalien feststehen, eine zufällig vorbeikommende Streife der Deutsche Bahn Sicherheit. Diese hielt den Mammendorfer fest, nahm ihm die Messer ab und übergab ihn der Bundespolizei. Nach derzeitigen Erkenntnissen lag keine akute Bedrohungslage vor. Der 19-Jährige hatte offensichtlich sorglos und unbedacht mit den Messern hantiert. Die Bundespolizei stellte die Messer sicher, belehrte den Mammendorfer und ermittelt nun wegen Störung des öffentlichen Friedens und Verstoßes gegen das Waffengesetzt gegen den 19-Jährigen. 

Zeugensuche:

Die Bundespolizei bittet den Zeugen, der dem Mann folgte, aber auch weitere Personen, die den Vorfall in der S-Bahn gesehen haben, sich unter der Rufnummer 089/515550-111 bei der Bundespolizeiinspektion München zu melden.

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