Das Beste vom Besten

20 Jahre Sinfonisches Blasorchester Germering

Das Hauptorchester mit Dirigent Rick Peperkamp.
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Das Hauptorchester mit Dirigent Rick Peperkamp.
  • Claudia Becker
    VonClaudia Becker
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Germering – Wie fasst man 20 Jahre Sinfonisches Blasorchester (SBO) in einem Konzert zusammen? Indem man die Mitglieder des Orchesters eine Auswahl ihrer Lieblingsstücke treffen lässt und diese dann spielt. Coronabedingt sogar gleich zweimal.

Eigentlich wollte man das Jubiläum in einem größeren Rahmen feiern – nämlich zusammen mit der Stadtkapelle und der Blaskapelle der Freiwilligen Feuerwehr. Auch wenn das Corona-Virus dieses Unterfangen zunächst torpediert habe, so wolle man an diesem Plan für das kommende Jahr festhalten. So solle man sich den 30. September bis 2. Oktober im Kalender markieren, wie die Vorsitzende Kerstin Gottschling erläutert.

Gleich mit einem Überraschungsmoment startete das Konzert. Nur wenige Musiker fanden sich auf der eigentlichen Bühne im Orlandosaal der Stadthalle ein, ein Großteil spielte quasi vom Balkon aus auf die Besucher herab. Gespielt wurde ein Lied, das den Musikliebhabern unter den Germeringern gut bekannt sein müsste: Es war die Fanfare des Hauses. Ein Stück, welches der Dirigent des Hauptorchesters, Rick Peperkamp, 2019 zum 25-jährigen Jubiläum der Stadthalle komponierte und das seitdem vom Blechbläserensemble des SBO „Symphonic Brass“ gespielt wird.

25-köpfiges Jugendorchester

Danach gab es einen Wechsel auf der Bühne. Das Jugendorchester unter der Leitung von Florian Kruse war nämlich am Zug. Gleich mit vier Stücken begeisterte das gut 25-köpfige Orchester das Publikum. Egal ob Flöte, Oboe, Saxophon, Posaune oder Horn, der 28-jährige Kruse hat die zehn bis 16-jährigen Musiker perfekt im Griff. Die Augen auf ihn – oder die Noten natürlich – gerichtet, spielten sie „Silver Creek Valley“ oder Klezmania“.

Direkt anschließend schritt, ganz imposant, das 60-köpfige Hauptorchester auf die Bühne. Auch hier wurde tief in der Liederkiste gekramt. Der Applaus des Publikums ist bei Stücken wie der Sinfonie Nr. 1 aus „Der Herr der Ringe“ oder der „Selection“ aus der „West Side Story“ ist kaum noch zu halten, gesteigert werden kann er nur noch durch den gebührenden Abschluss mit „Robin Hoods“ „Prince of Thieves“. Hierbei handelt es sich um ein Stück, so umschreibt es der Vorstand des Orchesters, welches in den vergangenen 20 Jahren immer wieder ins Programm aufgenommen wurde – ganz zum Vergnügen der Hornisten, wie es leicht ironisch heißt, immerhin müssen diese bei dem Stück Schwerstarbeit leisten.

Claudia Becker

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