Kreisfeuerwehrtag in Türkenfeld

Brandbekämpfer im Fokus

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Freuten sich über guten Besuch beim Kreisfeuerwehrtag (v.l.): Kreisbrandrat Hubert Stefan (2.v.l.) und Reiner Dunkel von der Brucker Polizei (l.) gemeinsam mit der zahlreich erschienenen Politprominenz des Landkreises.
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Beim Kreisfeuerwehrtag ergaben sich zahlreiche interessante Gespräche.
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Nicht viel übrig bleibt von einem Unfallwagen, wenn ein eingeklemmter Autofahrer mit Spreizer und Schere befreit werden muss.
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Wie ein Feuer richtig gelöscht wird, führten die Brandbekämpfer live vor.
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Im Brandcontainer der Münchner Berufsfeuerwehr wurde ein Wohnzimmer nachgebaut, dass bei den Vorführungen später in Flammen aufging.
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Auch alte Autos gab es bei der Fahrzeugausstellung zu sehen.
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Die Türkenfelder und die Dünzelbacher Wehr zeigten ihre Autos ebenfalls.
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Auch andere Hilfsorganisationen wie die Polizei stellten sich beim Kreisfeuerwehrtag vor.

Türkenfeld – Zwar öffnete der Himmel am Nachmittag seine Schleusen. Dennoch lockte der Kreisfeuerwehrtag rund 2.000 Schaulustige an, die sich über die Brandbekämpfer informieren wollten. Und gleichzeitig feierte schließlich ja auch noch die Türkenfelder Feuerwehr ihr 125-jähriges Bestehen.

Bürgermeister Pius Keller freute es deshalb ganz besonders, „dass der Kreisfeuerwehrtag beim Jubiläum unserer Wehr stattfindet“. Zahlreiche Floriansjünger aus dem ganzen Landkreis stellten nicht nur ihre zum Teil neuen Fahrzeuge vor, sondern zeigten bei Vorführungen auch die Arbeit der Feuerwehr auf. Für Landrat Thomas Karmasin ist dieser Tag deshalb auch einer der Höhepunkte des Jahres, denn: „Er zeigt das gesamte Leistungsspektrum der Feuerwehr.“ Außerdem sei es gut, der Bevölkerung vorzuführen, was mit den Dingen gemacht wird, die die Kommunen für die Brandbekämpfer anschaffen.

Feuer löschen und Auto spreizen

Und so bekamen die rund 2.000 Besucher nicht nur viele rote Autos zu sehen. Sie erfuhren auch, wie man ein Feuer richtig löscht, durften durch eine sichere Glasscheibe einen lodernden Brand in einem nachgebauten Wohnzimmer im Brandcontainer der Münchner Berufsfeuerwehr beobachten und sahen, wie ein Unfallauto aussieht, nachdem ein Verletzter mit Spreizer und Schere daraus befreit wurde. Neben den Wehren stellten sich auch andere Hilforganisationen wie die Polizei, die Rettungsdienste und das Technische Hilfswerk vor.

Helikopter-Rundflüge ausgebucht

Ein besonderer Andrang herrschte bei den angebotenen Helikopterrundflügen. Die Nachfrage war so groß, dass gar nicht alle Interessenten beim Kreisfeuerwehrtag mitfliegen konnten. Der Heli kam deshalb tags darauf noch einmal.

Es mangelt nicht an Nachwuchs

Quasi im Windhauch der Rotorenblätter des Helikopter, nur wenige hundert Meter entfernt legten unterdessen 38 Nachwuchsfeuerwehrler aus sieben Landkreiswehren ihre Leistungsprüfung ab – und zwar mit Bravour. Kreisbrandrat Hubert Stefan und Landrat Karmasin konnten am Ende allen Teilnehmern ihre Anstecknadel für die bestandene Prüfung überreichen. Diese Gelegenheit nutzt Stefan, um auf die gute Situation beim Nachwuchs der Feuerwehren hinzuweisen. „Wir haben seit Jahren konstante Zahlen“, sagt der Kreisbrandrat. Dass es keine Nachwuchsprobleme gibt, freut den Kreis-Chef der Floriansjünger natürlich, denn: „Die Jugend ist für uns besonders wichtig.“ Schließlich stellen sie die Brandbekämpfer der nächsten Generation.

Andreas Daschner

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