Bei 3-D-Premiere im Brucker Scala - Filmsynchronsprecher Oliver Rohrbeck zu Gast

Anläßlich der 3D-Filmpremiere von „Ich - einfach unverbesserlich“ überreichte Markus Schmölz im Brucker SCALA ein Gastgeschenk an den Synchronsprecher Oliver Rohrbeck (l.) Foto: Günter Schäftlein

Das SCALA hatte wieder einmal prominenten Besuch durch den Schauspieler, Hörbuchinterpreten und Hörspiel-/Synchronsprecher Oliver Rohrbeck. Mit seinem Kollegen Jan Delay („Musiker und Hamburger Frohnatur!“) als Gegenspieler ‚Vector’ gestaltete Rohrbeck den ‚Gru’ im 3D-Spektakel „Ich – einfach unverbesserlich“:

‚Gru’ möchte unbedingt der weltbeste Schurke werden und befehligt dabei ein Riesenheer williger, winziger, ein- und zweiäugiger Helfer im Elektrosteckerformat: Einfach lieb! Gru will für seine Weltgeltung den Mond vom Himmel holen, in Handtaschengröße. Das Verkleinerungsgerät dazu befindet sich aber unglücklicherweise in den Händen seines Erzfeindes ‚Vector’, jung, dynamisch, keksversessen und blöderweise auch noch der Sohn des Bankchefs, von dem sich ‚Gru’ vergeblich den Kredit für seine Super-Mond-Rakete erhofft. Aus dieser Kredit- wie auch persönlichen Gefühlsklemme (zum späten liebevollen Vater) befreien ihn erfolgreich die Waisenmädchen Agnes, Edith und Margo, aufgeweckte Gören mit einem Hang zum Ballett und zu Gute-Nacht-Geschichten. Nach dem sich alles technikfreundlich gegen ‚Vector’ und mit verspäteten Vatergefühlen für ‚Gru’ auflöst, offenbart der Filmabspann eine wahre Invasion an Mitwirkenden. Die unverkennbar glänzende Machart des Films durch seinen Produzenten Chris Meledandri deckt sich mit dessen Vorgänger-Produktionen „Ice Age“ und „Ice Age 2“. Auch „Ich – einfach unverbesserlich“ brauchte mit 4 Jahren eine längere Herstellung. Wieder kann darin der putzmuntere, vielseitige und sympathische Oliver Rohrbeck seine stimmlichen Qualitäten als Synchronsprecher beweisen. Er lobt an diesem 3D-Werk, dass der Spaß im Inhalt überwiegt: „Eigentlich ein eher trockener, europäischer Humor. Nicht so penetrant wie er in typisch amerikanischen Produktionen auftritt.“ Rohrbeck, seit 1998 die deutsche Synchronstimme des US-Schauspielers Ben Stiller, hat sein Film-Idol allerdings bis heute noch nicht einmal persönlich getroffen. In erster Linie ist Rohrbeck aber selbst Arbeitgeber als Gründer und Geschäftsführer eines in Berlin ansässigen Hörspielstudios mit 15 Mitarbeitern. Markus Schmölz vom SCALA hatte allen Anlaß, diesem Sympathieträger nach der Premiere passend zur Wies’n-Zeit einen Bierkrug zu überreichen.

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