Bruder gilt als tatverdächtig

33-Jähriger durch Machete tödlich verletzt

Eine menschliche Hand hält eine spitze Machete mit Holzgriff ins Bild
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Vermutlich mit einer Machete wurde ein 33-Jähriger aus Emmering tödlich verletzt.

Emmering - Ein 33-Jähriger wurde schwer verletzt in einem Bad in einem Emmeringer Mehrfamilienhaus gefunden. Aktuell spricht alles für eine Machete als Tatwaffe und für den Bruder als Täter.

Eine Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses in Emmering alarmierte am 8. Oktober um 4 Uhr früh über die Integrierte Leitstelle die Polizei und den Rettungsdienst.

33-Jähriger im Bad aufgefunden

Im Bad der Nachbarswohnung konnte durch die alarmierten Rettungskräfte nur kurze Zeit später ein 33-Jähriger mit tödlichen Verletzungen aufgefunden werden.

Spurensicherung läuft noch

In enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft München II nahm die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck noch in den frühen Morgenstunden vor Ort die Ermittlungen auf. Derzeit laufen die Tatortarbeit und die Spurensicherung. Die Kripo-Beamten werden dabei auch durch einen Rechtsmediziner unterstützt.

Bruder des Opfers festgenommen

Der Tatverdacht richtet sich gegen den Bruder des Opfers. Nach aktuellem Ermittlungsstand geht die Kripo davon aus, dass es zwischen den beiden Geschwistern zu einem Streit kam, im Zuge dessen der Jüngere dem Älteren mit einer Machete tödliche Verletzungen zufügte. Der 30-Jährige, ein kroatischer Staatsangehöriger, wurde noch vor Ort vorläufig festgenommen. Er wurde heute auf Antrag der Staatsanwaltschaft München II dem zuständigen Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl. Der Tatverdächtige wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt überstellt.

Zum aktuellen Zeitpunkt findet am Institut für Rechtsmedizin in München eine Obduktion des Opfers statt. Das Ergebnis der Untersuchung steht noch aus. Zum Motiv und der genauen Tathandlung können aktuell keine Aussagen getroffen werden.

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