Kruste, Krume und Geschmack

41 Brote der Bäckerinnung Fürstenfeldbruck auf dem Prüfstand

Prüfer Manfred Stiefel, Kreishandwerksmeister Franz Höfelsauer und Vertreter der Bäckereien bei der Brotprüfung.
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Prüfer Manfred Stiefel (links), Kreishandwerksmeister Franz Höfelsauer (Zweiter von links) und Vertreter der Bäckereien bei der Brotprüfung in der Geschäftsstelle der Kreishandwerkerschaft.
  • Maximilian Geiger
    vonMaximilian Geiger
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Fürstenfeldbruck – „Brot essen ist keine Kunst, aber Brot backen“ – so besagt es ein altes deutsches Sprichwort. Um auch in diesem Jahr die Wahrheit hinter diese Worten zu beweisen, stellten sich mehrere Bäcker der Bäckerinnung Fürstenfeldbruck dem Urteil des Deutschen Brotinstitutes.

Und so rückte Brotprüfer Manfred Stiefel am Dienstag, 18. Mai, dem Backwerk der Bäckereien Nau, Wimmer, Drexler, Rackl und Reicherzer visuell, haptisch und olfaktorisch im wahrsten Sinne des Wortes zu Laibe.

Genau wie die Stollenprüfung im Dezember (wir berichteten) musste die Brotprüfung coronabedingt im kleinen Kreis in der Geschäftsstelle der Kreishandwerkerschaft in der Hauptstraße in Fürstenfeldbruck durchgeführt werden.

Bewertet wurde in den Kategorien Oberfläche und Kruste, Form und Aussehen, Struktur und Elastizität, Lockerung und Krumenbild und natürlich Geruch und Geschmack. Insgesamt wurden so 41 Backwerke getestet – 35 Brote, sechs Semmeln und Brezen. Coronabedingt gab es jedoch keine „ausgefallenen“ Brote, die Bäcker blieben lieber beim Altbewährten oder wie Innungsobermeister Werner Nau es bezeichnete „Klassiker“. Darunter fallen etwa das Bauernbrot, das Sonnenblumenkernbrot oder „der bayerische Überklassiker“ – Naus Beschreibung der Breze.

Geprüfte Backwerke mit „sehr gut“ und „gut“ bewertet

Doch diese Beschränkung auf das Wesentliche tat der Qualität keinen Abbruch und so wurden die geprüften Erzeugnisse überdurchschnittlich gut bewertet. Von den 35 geprüften Broten erhielten in diesem Jahr 23 die Bestnote „sehr gut“, zwölf wurden mit einem „gut“ bewertet.

Und auch bei den Semmeln und Brezen fiel das Ergebnis außerordentlich positiv aus. So wurden fünf mit einem „sehr gut“ prämiert, nur ein einziges Kleingebäck erhielt die zweitbeste Wertung „gut“.

Solch ein Ergebnis freut auch Ehrenobermeister und Kreishandwerksmeister Franz Höfelsauer. „100 Prozent sehr gut und gut ist ein hervorragendes Ergebnis, das die Qualität des Brotes unserer Bäcker besonders hervorhebt“, erklärt er begeistert.

Maximilian Geiger

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