Ehrenamtliche arbeitet als Sanitäterin

Stammzellspender gesucht: Gröbenzellerin an Blutkrebs erkrankt

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Normalerweise hilft die 45-jährige Gröbenzellerin ehrenamtlich anderen Menschen – doch sie ist an Blutkrebs erkrankt und ist nun selbst auf Hilfe angewiesen.

Die 45-jährige Julia Hirschbeck aus Gröbenzell ist an Blutkrebs erkrankt. Als ehrenamtliche Sanitäterin kümmert sie sich in ihrer Freizeit um hilfsbedürftige Menschen – jetzt braucht sie selbst dringend Hilfe, denn eine Stammzellspende ist ihre einzige Überlebenschance. Deshalb gibt es in Fürstenfeldbruck bei der Brucker Feuerwehr am 26. Januar die Möglichkeit, sich als Stammzellspender registrieren zu lassen.

Gröbenzell - Julia Hirschbeck ist gerne für andere da. Nicht zuletzt deshalb ist die gelernte Kauffrau in ihrer Freizeit ehrenamtlich tätig. Wenn sie nicht gerade beim ASB München/Oberbayern oder der DLRG Erding Sanitätsdienste macht, verbringt sie ihre Freizeit gerne mit einem Buch im eigenen Garten oder beim Geocaching in der Natur. Aktuell kann die 45-Jährige aber nichts von alldem machen – denn sie hat Blutkrebs. Seit der Diagnose steht das Leben der lebensfrohen und hilfsbereiten Frau auf dem Kopf. Aktuell kämpft sie ums Überleben. Mit diesem Schicksal ist Julia Hirschbeck nicht allein: Alle 15 Minuten erhält ein Patient die Diagnose Blutkrebs, darunter viele Kinder und Jugendliche. Oftmals können Betroffene nur überleben, wenn es – irgendwo auf der Welt – einen Menschen mit nahezu den gleichen Gewebemerkmalen gibt, der zur Stammzellspende bereit ist. 

Möglichst viele Menschen als Stammzellspender registieren

„Es ist wichtig, dass sich möglichst viele Menschen als potenzielle Stammzellspender registrieren lassen. Denn nur dann können sie als Lebensretter gefunden werden“, sagt Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter. Allen, die nicht wissen, ob sie sich registrieren lassen wollen, gibt Julia Hirschbeck auf den Weg: „Wenn die Spende nicht mir hilft, hilft sie vielleicht einem anderen erkrankten Menschen. Es lohnt sich also auf jeden Fall. Einfacher kann Leben retten nicht sein.“ Gemeinsam mit der DKMS organisieren der ASB München/ Oberbayern, die DLRG Erding sowie die Freiwillige Feuerwehr Fürstenfeldbruck, an verschiedenen Orten eine Registrierungsaktion für Julia Hirschbeck und alle anderen Betroffenen. Unterstützt werden sie dabei von Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter, der die Schirmherrschaft übernommen hat. 

Registrierungsaktion in Fürstenfeldbruck

Eine solche Registrierung findet bei der Freiwilligen Feuerwehr Fürstenfeldbruck in der Landsberger Straße 72, zwischen 11 Uhr und 15 Uhr statt. Unter dem Motto „Mund auf. Stäbchen rein. Spender sein.“ wird mittels Wattestäbchen ein Speichelabstrich genommen. Dieser kleine Schritt genügt, um als weltweiter Stammzellenspender in Frage zu kommen und somit ein Menschenleben retten zu können.

red

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