Gelebte Inklusion

50-Jahr-Feier der Kinderhilfe Fürstenfeldbruck

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Einige Kinderpaare tanzten zur Feier des Tages mit Freude zusammen auf der Bühne. F

Fürstenfeldbruck - Brucks Oberbürgermeister Erich Raff betonte, dass die Stadt mit der Kinderhilfe über eine Einrichtung verfüge, „auf die sie stolz sein kann“ und die die soziale Landschaft bereichere. Integration und Teilhabe sei gesellschaftlich eine „wichtige Aufgabe“, die eine Verpflichtung für jeden sein müsse. Wie wichtig die Arbeit der Kinderhilfe für eine ganze Region sei, zeigte Bezirksrätin Gabriele Off-Nesselhauf anhand eines Vergleiches auf. Der Samen der „Kinderhilfe-Eiche“ sei von engagierten Eltern gelegt worden.

Durch jahrzehntelange Entwicklung und den Einsatz motivierter „Baumpfleger“ habe sich diese Eiche nun zu einem üppigen Baum entwickelt. Alle, die es bräuchten und Schutz suchten, würden ihren Platz finden. Sie könne die vielen von der Kinderhilfe initiierten Projekte gar nicht alle aufzählen, so berichtete Waltraud Schmid-Sibeth in ihrer Rede. Die ehemalige stellvertretende Stiftungsrats-Vorsitzende wusste von mehr als zwanzig neue Vorhaben zu berichten, alle umgesetzt in eineinhalb Dekaden. 

Thema Inklusion im Vordergrund

Richtig Spaß hatte die Schü- lerband der Cäcilienschule, die es spielend schaffte, dass etliche Besucherhände sich hoch erhoben zum Takt der Musik bewegten. Für den musikalischen Rahmen sorgte das Trio der Ziacheiner-Musik. Schön bunt wurde das Thema Inklusion an diesem Festtag präsentiert. Inklusion bedeutet: Jeder Mensch gehört dazu. Ganz natürlich. Ob Aussehen, Behinderung oder Sprache, – nichts soll trennen, jeder kann und soll mitmachen. So lernen Kinder mit und ohne Behinderung zum Beispiel zusammen in der Schule. Jeder Mensch kann überall dabei sein: am Arbeitsplatz, in der Freizeit und beim Wohnen. Ganz real erlebten die Gäste in der Marthabräuhalle das durch die inklusive Tagesstätte Germering, einer Einrichtung der Stiftung Kinderhilfe Fürstenfeldbruck. Einige Kinderpaare aus der Tagesstätte tanzten mit Freude zusammen auf der Bühne. Gemütlich wurde es dann beim abschließenden bayerischen Buffet.

Heute steht die Kinderhilfe ungefähr 1.250 Menschen mit Behinderungen professionell zur Seite. Thomas Karmasin brachte es auf den Punkt: „Sie haben für unseren Landkreis wirklich Großes geschaffen.“ 

so

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