Jubiläumsbaum für ein Stück Germeringer Grün

50 Jahre Mitgliedschaft der Stadt Germering im Bund Naturschutz

Umweltreferentin Angelika Kropp-Dürr und Oberbürgermeister Andreas Haas bei der Enthüllung der Tafel, die die Hopfenbuche erklärt. Die Ausgestaltung der Tafel begleitete Thomas Wieser vom Umweltamt. Annette Kotzur vom BN (im Hintergrund mit Sonnenbrille) freut sich.
+
Umweltreferentin Angelika Kropp-Dürr und Oberbürgermeister Andreas Haas bei der Enthüllung der Tafel, die die Hopfenbuche erklärt. Die Ausgestaltung der Tafel begleitete Thomas Wieser vom Umweltamt. Annette Kotzur vom BN (im Hintergrund mit Sonnenbrille) freut sich.
  • Hans Kürzl
    VonHans Kürzl
    schließen

Germering - Eine Hopfenbuche wird künftig das Grün an der Ecke Kleinfeld-/Spitzwegstraße in Gernering zieren. Ein junger Sprössling gewissermaßen, aber doch war diese Baumpflanzung dem Bund Naturschutz (BN) und dessen Germeringer Ortsgruppe sowie für die Ortsvorsitzende Annette Kotzur ein wichtiges Anliegen.

Anlass für die Baumpflanzung waren 50 Jahre Mitgliedschaft der Stadt Germering im BN an sich. Denn die Germeringer Ortsgruppe selbst besteht erst seit 1984. Eigentlich stand das Jubiläum zwischen Stadt und BN bereits im Vorjahr an, doch konnte da die Baumpflanzung wegen der Corona-Situation nicht durchgeführt werden. Nun holte die BN-Ortsvorsitzende Kotzur dies die Übergabe des Baues nach. „Mit großem Stolz“, wie sie sagte. Sie verweis auch darauf, dass Thomas Wieser vom Umweltamt bei der Ausgestaltung der Tafel mitgeholfen hatte, die über die Hopfenbuche informiert. 

Oberbürgermeister Andreas Haas würdigte bei dieser Gelegenheit den Erfahrungsschatz des BN, den die Stadt gerne nutze. Daher habe man die Baumpflanzung gerne unterstützt und der Bauhof dazu seinen Beitrag geleistet. Auch die sorgsame Pflege sei gewährleistet. „Der Bauhof hat eine Liste, wo und wann welcher Baum zu gießen ist“, so der Oberbürgermeister.

Kalkboden gut für Hopfenbuche

Diplom-Forstwirt Hans-Jürgen Gulder, auch langjähriges Mitglied im Umweltbeirat der Stadt erläuterte, dass Germering für die Hopfenbuche gut geeignet sei. Der Baum komme zwar aus dem nördlichen mediterranen Gebiet, doch sie vertrage sich auch gut mit dem Germeringer Kalkboden. Gulder verband dies mit dem Hinweis, dass die Hopfenbuche in Bezug auf den Klimawandel ein geeigneter Baum sei. Allenfalls richtig starke Fröste würden ihr zu schaffen machen. „Auf jeden Fall wird die Hopfenbuche ein wichtiger Bestandteil für ein grünes Germering sein,“ so Gulder. Eine Birke werde in dieser Beziehung weniger Chancen haben. Gulder empfahl dem BN eine Liste mit „Bäumen der Zukunft anzulegen“, wie er sich ausdrückte. Darunter könnten die beispielsweise die Kirsche, die Feldulme oder der Spitzahorn fallen.

Hans Kürzl

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Corona im Landkreis FFB: Inzidenz bei 15,90  - 13 Neuinfektionen
Fürstenfeldbruck
Corona im Landkreis FFB: Inzidenz bei 15,90  - 13 Neuinfektionen
Corona im Landkreis FFB: Inzidenz bei 15,90  - 13 Neuinfektionen
Vandalismus am Pucher Meer: Stadt setzt 1.000 Euro Belohnung aus
Fürstenfeldbruck
Vandalismus am Pucher Meer: Stadt setzt 1.000 Euro Belohnung aus
Vandalismus am Pucher Meer: Stadt setzt 1.000 Euro Belohnung aus
Sanierungen macht Brucker Innenstadt-Kreuzung noch bis 10. August dicht
Fürstenfeldbruck
Sanierungen macht Brucker Innenstadt-Kreuzung noch bis 10. August dicht
Sanierungen macht Brucker Innenstadt-Kreuzung noch bis 10. August dicht
Schülerbeitrag: Pokalverleihung des Leseregalwettbewerbs
Fürstenfeldbruck
Schülerbeitrag: Pokalverleihung des Leseregalwettbewerbs
Schülerbeitrag: Pokalverleihung des Leseregalwettbewerbs

Kommentare