Dramatische Gründungsgeschichte

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Wie die Stadt Fürstenfeldbruck gegründet wurde erfahren die Zuschauer im Stück „Ludewig der Strenge“, welches der Historienspielverein auf die Bühne bringt

Fürstenfeldbruck – Die dramatische Gründungsgeschichte der Stadt Fürstenfeldbruck haben Theaterbegeisterte als Grundlage für ihr Stück „Ludewig der Strenge“ genommen. Der Historienspielverein bringt das Stück zum 750. Jubiläum der Stadt am 13., 14. und 15. September auf die Bühne.

750 Jahre Geschichte auf des „Fürsten Felde“ und das durch eine dramatische, schlimme Tat, die zur Gründung des weithin bekannten Zisterzienserklosters Fürstenfeld: Der Wittelsbacher Herzog Ludewig, der später den Beinamen „der Strenge“ erhielt, ließ im Jahr 1256 seine junge Gemahlin, Maria von Brabant, hinrichten, weil er sie der Untreue verdächtigte.

Als er von ihrer Unschuld erfuhr, sucht er verzweifelt nach einer Sühne für seine jähzornige Tat. Ludewig folgte dem Auftrag des Papstes Alexander IV. und gründete 1263 das Kloster auf des „Fürsten Felde“. Zwölf Mönche und ein Abt mussten schließlich vom Kloster Aldersbach in die Amperlandschaft ziehen, in „Tal und Einsamkeit“ und dort beteten sie bis zur Säkularisation im Jahr 1803 täglich für das Seelenheil des Wittelsbachers.

Diese hochdramatische Gründungsgeschichte bot sich doch nahezu zwingend für ein spannendes Historienspiel an. So gründeten theaterbegeisterte Bürger aus Fürstenfeldbruck und Umgebung einen Historienspielverein, der das Stück „Ludewig der Strenge“ von Ludwig Wilhelm von Langnau aufführte. Die Entdeckung dieses historischen Textes war eine Sensation, hatte der Autor, ein Weggefährte Lessings, doch sein Drama 1766 in Breslau geschrieben

 Im Jahr 2004 gelangte es erstmals zur Uraufführung auf geschichtsträchtigem Grund, in Fürstenfeld. Weitere erfolgreiche Aufführungen fanden 2006 und 2011 statt. Nahezu 100 Mitwirkende, Laiendarsteller und bekannte Schauspieler führen das Stück nun am Freitag, 13., Samstag, 14. und Sonntag, 15. September, im Stadtsaal des Veranstaltungsforums Fürstenfeld auf.

Noch dazu entführt der Historische Markt auf dem Gelände das Publikum an diesem Wochenende in die Zeit des Mittelalters.

Karten für „Ludewig der Strenge“ gibt es beim KREISBOTEN, Hauptstraße 30, Telefon: 08141/4016410.

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