Tragischer Unglücksfall am Pucher Meer – Rettungsschwimmer konnten Badegast nur noch tot bergen 

Vor den Augen seiner Ehefrau versank ein 76-jähriger Schwimmer im See 

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Unser Bild zeigt den Rettungseinsatz mit Tauchern der Wasserwacht des BRK FFB.

Fürstenfeldbruck - Vor den Augen seiner Ehefrau, die mit ihm am Montagmorgen,  5. August im Pucher Meer schwamm, ist ein 76-jähriger versunken. Die alarmierten Rettungsschwimmer des BRK mussten Taucher der BRK Wasserwacht mit Booten anfordern, denn das trübe Wasser verhinderte  eine Bergung.  Erst nach ca. 30 Minuten entdeckten die Taucher  den Leichnam in einer Tiefe von sechs Metern. 

 Gegen 09:00 Uhr schwamm ein 76-jähriger Badegast gemeinsam mit seiner Ehefrau im Pucher Meer. Aus bisher noch ungeklärter Ursache versank er plötzlich. Die Ehefrau schwamm sofort an das Ufer um die Rettungskräfte zu verständigen. Der Unfall wurde von einem weiteren Badegast beobachtet, der in der Nähe mit seiner kleinen Tochter unterwegs war. 

Nachdem der Zeuge sein Kind auf der nahen Schwimminsel in Sicherheit gebracht hatte, war der Schwimmer jedoch bereits vollständig untergegangen. Die Einsatzkräfte der BRK Wasserwacht, des BRK Rettungsdienstes und der Feuerwehr wurden um 09:04 Uhr von der Integrierten Leitstelle alarmiert und trafen nach kurzer Zeit bereits an der Einsatzstelle ein.

 Sofort schwammen Rettungsschwimmer mit Schnorchelausrüstung zur bekannten Einsatzstelle. Sie konnten den Verunfallten aber aufgrund des trüben Wassers ebenso wenig entdecken, wie der zusätzlich alarmierte Rettungshubschrauber Christoph 1, der über der Einsatzstelle kreiste. Kurze Zeit später wurden zwei Taucher der BRK Wasserwacht mit Booten zur Unglückstelle gebracht. 

Sie fanden den Schwimmer aufgrund der sehr schlechten Sicht unter Wasser erst nach ca. 30 Minuten in einer Tiefe von sechs Metern. Der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Die Ehefrau wurde zunächst von Mitarbeitern des BRK Rettungsdienstes betreut und dann von einem Kollegen des Kriseninterventionsteams des MHD. 

Das BRK war mit zwei Rettungswägen, einem Notarzteinsatzfahrzeug, sowie vier Schnelleinsatzgruppen der Wasserwacht aus Olching, Grafrath, Fürstenfeldbruck und Starnberg und somit mit insgesamt 29 Helfern im Einsatz. Zusätzlich alarmiert wurde der Wasserrettungszug der Berufsfeuerwehr München, der ebenfalls zwei Taucher zum Einsatz brachte. 


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