Schadenhöhe von knapp 10.000 Euro

Abbiegeunfall an unfallträchtiger Stelle auf der Germeringer Spange

Die 21-jährige Mercedes-Fahrerin schätzte den Abstand falsch ein - dann kam es zum Unfall.
+
Die 21-jährige Mercedes-Fahrerin schätzte den Abstand falsch ein - dann kam es zum Unfall.

Germering - Lange war es ruhig gewesen an dieser unfallträchtigen Stelle. Nun kam es am Mittwoch, 17. März, gegen 18.40 Uhr zu einem Abbiege-Unfall an der Germeringer-Spange auf Höhe der Autobahn A 96 wie der stellvertretende Inspektionsleiter der Germeringer PI Andreas Ruch berichtet.

„Nach der letztes Jahr erfolgten Reduzierung von zwei auf nunmehr nur noch eine Fahrspur in Richtung Planegg ereignete sich nach längerer Pause wieder mal ein sogenannter Abbiege-Unfall“, erklärt Ruch. Eine 21-jährige Mercedes-Fahrerin aus Markt Indersdorf wollte von Planegg kommend auf die Autobahn auffahren und dafür nach links abbiegen. „Sie gab in ihrer späteren Vernehmung an, dass sie die entgegenkommende 67-jährige Kia-Fahrerin zwar habe kommen sehen, jedoch sei sie davon ausgegangen, dass der Abstand zum Abbiegen ausreichen würde“, sagt der Erste Polizeihauptkommissar. Diese Annahme erwies sich als Fehleinschätzung, denn die aus München stammende Kia-Fahrerin konnte nicht mehr abbremsen und erfasste den Mercedes der 21-Jährigen am hinteren rechten Heck. Keine der beiden Fahrerinnen wurde durch die Kollision verletzt, jedoch ist der entstandene Sachschaden an beiden Autos beträchtlich und dürfte sich auf knapp 10.000 Euro belaufen. Der Kia war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Nach Reinigung und Räumung der Unfallstelle durch die Germeringer Polizei konnte der Verkehr in Richtung Planegg wieder freigegeben werden. Zu nennenswerten Verkehrsbehinderungen sei es während der Unfallaufnahme nicht gekommen. „Coronabedingt ist deutlich weniger Verkehr als sonst üblich an der Stelle“, so Ruch abschließend. 

pi

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesene Artikel

Kommentare