Schulleiterin Andrea Reuß verabschiedet 214 Absolventen der Berufsschule Fürstenfeldbruck

Gekämpft und angekommen

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Insgesamt 214 Absolventen verabschiedete Berufsschuleiterin Andrea Reuß (4. v. l.) im Beisein von Fürstenfeldbrucks 2. Bürgermeister Erich Raff (2. v. l.), der stellvertretenden Landrätin Martina Drechlser (3. v. l.) und Kreishandwerksmeister Harald Volkwein (5. v. l.)

Fürstenfeldbruck - „Sie haben es geschafft.“ Mit diesen Worten verabschiedete Schulleiterin Andrea Reuß insgesamt 214 Absolventen der Berufsschule. Vom Prüfungsjahrgang dieses Frühjahrs haben 189 Schüler den Abschluss geschafft. Das entspricht einer Erfolgsquote von 88 Prozent.

Mit dem Lied „Gebt alles“ eröffnete Özge Beslen aus der Klasse 12b die Abschlussfeier. Nun möchte man meinen, die Schüler hätten auf dem Weg zum Abschluss bereits alles gegeben. Doch wie die stellvertretende Landrätin Martina Drechsler sagte: „Das Lernen geht gerade erst richtig los.“ Die jungen Absolventen seien rohe Diamanten, die die Unternehmer nun für sich schleifen wollen. Doch Drechlser riet den jungen Menschen auch dazu, sich nicht zu viel schleifen zu lassen und sich ihre Individualität zu bewahren. Durch ihren Abschluss hätten die Absolventen eine solide ökonomische Basis, so Drechsler. Und auch Reuß bezeichnete das duale Berufsausbildungssystem, das die Berufsschüler durchlaufen haben, als erfolgreichstes Modell gegen Jugendarbeitslosigkeit. „Auch die Ausbilder leisten einen wesentlichen Beitrag dazu, die Region global konkurrenzfähig zu machen“, sagte die Schulleiterin außerdem. Heuer wurden in der Berufsschule und den Betrieben wieder alle 14 angebotenen Berufe vom Bankkaufmann bis zum zahnmedizinischen Fachangestellten unterrichtet. Die besten eines jeden Ausbildungsberufs durften sich über eine Urkunde freuen.

Tolle Leistung: 23 Absolventen der Brucker Berufsschule erhielten von der stellvertretenden Landrätin Martina Drechsler für ihre guten Leistungen den Staatspreis überreicht.

Wer zudem auch noch einen Notenschnitt von 1,5 oder besser erzielt hatte – heuer waren dies 23 Absolventen – konnte aus den Händen von Drechsler den Staatspreis in Empfang nehmen. Und am Ende galt, was Kreishandwerksmeister Harald Volkwein den jungen Berufsanfängern mit auf den Weg gab: „,Wir schaffen das' ist nicht nur ein Zitat von Bob dem Baumeister, der manchen hier vielleicht bekannter ist als unsere Bundeskanzlerin.“ Der Satz habe vielmehr jeden Tag eine neue Bedeutung. Am Tage der Abschlussfeier interpretierte Volkwein ihn so: „Sie haben sich durch den bayerischen Bildungsdschungel gekämpft und sind jetzt angekommen.“

Andreas Daschner

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