Modenschau in der Berufschule Fürstenfeldbruck

Modische Zeitreise  

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Mit schweren Plateauabsätzen und einer locker sitzenden Latzhose schreitet die 17-jährige Schülerin Laura am Pausenverkauf der Berufsschule vorbei und durchquert mit großen Schritten die Aula. Ihre wilde Lockenmähne, die zu zwei kleinen Knoten auf ihrem Kopf drapiert wurden, wippt mit jedem Schritt leicht im Takt der im Hintergrund wummernden Musik. Von der gegenüberliegenden Seite beobachten die 32 Absolventen des Fachbereiches Körperpflege, ob ihre Modenschau „Eine Reise durch die Jahrzehnte“, die am vergangenen Dienstag vorgeführt wurde, ihren Mitschülern gefällt.

Fürstenfeldbruck -  Doch das Jubeln der Jugendlichen, die sich in einem großen Kreis rund um den improvisierten Laufsteg aufgereiht haben, spricht für sich und lässt die Gesichter der Organisatoren erstrahlen. Schon seit Jahren müssen zukünftige Friseure ihr Können in den Abschlussprojekten unter Beweis stellen. „Die letzten Male gab es das Projekt allerdings nicht mit lebenden Modellen, sondern nur am Übungskopf“, erzählt die Referendarin Franziska Meier, die das Vorhaben angestoßen hatte. Die Absolventen waren schnell von der Idee begeistert und stürzten sich in die Planung der Modenschau. Zuerst mussten sie sich jedoch auf ein Thema einigen. Dieses sollte vor allem viel Raum für Kreativität bieten. „Wir haben uns für das Thema Jahrzehnte entschieden, weil es vielfältig ist und man viel daraus machen kann“, erzählt die 17-jährige Valentina Horn. 

Von den 60er Jahren bis zur heutigen Mode

Nachdem sich die Jugendlichen entschlossen hatten eine modische Zeitreise von floralen Muster bis hin zu auftoupierten Frisuren anzutreten, bildeten die Schüler Gruppen aus zwei oder drei Personen und überlegten sich, welche Garderobe zu den jeweiligen Epochen passen könnte. Die zukünftigen Friseure fungierten dabei als Stylisten und kümmerten sich um die Kleidung, die Haare und das Make-up. Als Modelle kamen ihre Mitschüler aus dem medizinischen Bereich zum Einsatz und präsentierten die vorher abgestimmte Aufmachung. Dabei erkundeten die beiden Friseurklassen die modischen Entwicklungen, angefangen von den 60er Jahren bis hin zur heutigen Mode. 

Ein etwas anderer Tag in der Schule

Das war jedoch auch eine kleine Herausforderung, denn die Jugendlichen mussten erst nachforschen, wann glitzernde Bauchtaschen, bunte Sonnenbrillen oder auch rockige Lederjacken getragen wurden. Dabei versuchten die Stylisten der jeweiligen Epoche stets treu zu bleiben. „Wir wollten nicht, dass es nach Fasching aussieht. Es sollte realistisch sein“, erklärt die 18-jährige Julia Wenhart. Auch die Texte, die während der Vorführung verlesen wurden, mussten erst einmal ausgearbeitet werden. Trotz der Arbeit sind die Schüler zufrieden. „Es hat viel Spaß gemacht, es ist einfach mal was anderes als jeden Tag in der Schule zu sitzen“, berichtet Julia.

Julia Huß

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