Aktion Schultüte unterstützt erneut Schulanfänger

Für einen schönen Schulstart

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Die Aktion Schultüte sorgt dafür, dass die Schultüte nicht leer bleibt.

Landkreis– Die Aktion Schultüte unterstützt wieder Schulanfänger: ABC-Schützen, deren Eltern vom Existenzminimum wie zum Beispiel Arbeitslosengeld II leben müssen, haben oft schwierige Bedingungen zum Schulstart.

Die Erstausstattung kostet viel Geld. Dabei geht es nicht um teure Geschenke für die Schultüte, sondern um das benötigte Schulmaterial wie Schulranzen, Hefte und Stifte, Turnsachen und mehr. Schnell sind 250 Euro an Ausgaben nötig. Der Schulanfang verursacht in Familien mit wenig Geld (zum Beispiel ALG II, Wohngeldbezug, Niedriglohn) oft große Probleme. Über die Leistungen für Bildung und Teilhabe stehen den Familien pro Kind zwar 150 Euro für den Schulanfang zur Verfügung. Das reicht jedoch nicht für die Einschulung. Weil der erste Schultag aber für alle Kinder ein entspannter und fröhlicher Beginn in einen neuen Lebensabschnitt werden sollte, gibt es seit 2008 das Aktionsbündnis der Aktion Schultüte Diakonischem Werk Fürstenfeldbruck, ISB, Johanniter-Unfall-Hilfe und von Sozialdienst Germering, die auch in diesem Jahr Spendengelder gesammelt haben, um diese an Familien zu verteilen, die zum Schulstart in finanziellen Nöten sind. Belege aufbewahren Ab sofort können sich die betroffenen Eltern von Einschulungskindern an die verschiedenen Kooperationspartner im Landkreis wenden. Gegen den Nachweis der Bedürftigkeit (zum Beispiel Arbeitslosengeld II- Bescheid), die Materialliste der Grundschule sowie entsprechende Belege über den Kauf von Schulsachen kann den Familien aus dem Spendentopf geholfen werden. „Wichtig ist daher, beim Einkauf von Schulmaterial diese Belege aufzubewahren“, so Germerings Sozialdienst-Geschäftsleiterin Sabine Brügel-Fritzen. „Und man muss unbedingt – gerade in Corona-Zeiten – bei den auszahlenden Stellen anrufen, um vorab einen Termin für die Auszahlung zu vereinbaren.“ Die Telefonnummer der Auszahlungsstelle für Germering lautet 089 84 48 45, für Puchheim 089 890 1450 und für Fürstenfeldbruck 08141 387 401. 

red

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