Aktionstag der Brucker Feuerwehr

Fettexplosion nach Schlüsselübergabe

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Hier wird demonstriert, wie sich Fett in einer Pfanne schnell entzünden kann und sich rasch zu einem Zimmerbrand entwickelt.
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Alle zwei Jahre führt die Freiwillige Feuerwehr Fürstenfeldbruck einen großen Aktionstag auf dem Feuerwehrgelände an der Landsberger Straße durch. Am 22. September war es wieder so weit. Mit einem umfangreichen Programm und zahlreichen Vorführungen lockte die Brucker Feuerwehr auch in diesem Jahr fast 4.000 Besucher an, nicht zuletzt, um auch Werbung in eigener Sache zu machen.

Fürstenfeldbruck - Im Jahr 1996 führte die Brucker Feuerwehr erstmals einen Aktionstag durch. „Damals noch am alten Standort an der Marthabräustraße“, erinnert sich der Feuerwehrreferent der Stadt, Andreas Lohde, der auch zwölf Jahre als erster Vorsitzender der Feuerwehr fungierte. 1997 zogen wir dann an den jetzigen Standort an der Landsberger Straße um, und ein Jahr später fand auf dem neuen Gelände erstmals der Aktionstag statt.“ Eine Berufsfeuerwehr könne sich Bruck nicht leisten, so Lohde. Bei ungefähr 100.000 Einwohnern spielen die Städte mit dem Gedanken, sich eine berufsmäßige Feuerwehr zuzulegen. Dank der vielen Werbeaktionen habe die Brucker Feuerwehr nicht nur Zulauf von zahlreichen Jugendlichen, sondern auch viele Seiteneinsteiger. „Dadurch, dass wir zahlreiche Bauhofmitarbeiter in Absprache mit der Stadt als freiwillige Feuerwehrler erhielten, kommen wir gut über die Runden“, erklärte Lohde. In Anwesenheit von Landrat Thomas Karmasin und Oberbürgermeister Erich Raff eröffnete Stadtbrandinspektor Michael Ott pünktlich um zehn Uhr den diesjährigen Aktionstag. Kurz darauf führten die beiden Kommunalpolitiker die Schlüsselübergabe von zwei neuen Einsatzfahrzeugen durch.

Weit über 300 Einsätze im Jahr

Karmasin übergab an Kreisbrandrat Hubert Stefan ein 300.000 Euro teures Gerätefahrzeug für Atemschutz und Strahlenschutz, und Raff übergab den symbolischen Schlüssel an Stadtbrandinspektor Ott für einen 130.000 Euro teuren Einsatzleitwagen. Zunächst aber lobte Karmasin den Aktionstag. „Ich bin jedes Mal wieder begeistert, wenn ich sehe, was ihr hier aufzieht. Ich freue mich, dass wir die Fahrzeugübergabe in einem solchen Rahmen durchführen können. Im Kreistag gibt es stets einen breiten Konsens, dass wir die Feuerwehren, die für uns alle ihren Dienst erfüllen, mit den Gerätschaften versorgen, die sie brauchen.“ Die Brucker Feuerwehr habe weit über 300 Einsätze im Jahr, sagte anschließend OB Raff. „Für uns sind sie da, rund um die Uhr. Alle sind freiwillige Mitglieder und selbst wenn Sie, liebe Besucher, selbst nicht dazu die Zeit aufbringen können, so können sie die Feuerwehr unterstützen. Es existiert ein Feuerwehrverein, der sich über jedes Mitglied freut. 

"Blaulichtfraktionen" unterhalten Besucher

Denn es wird neben der ehrenamtlichen Tätigkeit auch viel Geld benötigt. Auch wenn die Stadt und der Landkreis die Feuerwehr mit jeweils einer großen Summe unterstützen, dennoch ist es kein Selbstläufer.“ Hubschrauber und Streifenwagen Schon gleich nach der Eröffnung strömten die Besucher aus allen Himmelsrichtungen auf das Gelände der Freiwilligen Feuerwehr und es herrschte eine rege Betriebsamkeit auf dem Gelände. Von 10 bis 18 Uhr unterhielten die „Blaulichtfraktionen“ nicht nur die großen und die kleinen Besucher, sondern sie vermittelten Jung und Alt mit ihren Vorführungen viel Nützliches. Neben Fahrzeugausstellungen der Hilfsdienste wie Feuerwehr, Technisches Hilfswerk (THW), Rettungsdienst und Polizei, bestand beispielsweise auch die Möglichkeit, durch das Bayerische Rote Kreuz (BRK) seine Blutgruppe bestimmen zu lassen. Besonders begehrt waren die zehnminütigen Rundflüge mit dem Hubschrauber. Hoch im Kurs stand aber auch der Stand der Polizei mit einem Motorrad und einem Streifenwagen bei den Kindern.

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