Aktionswoche in Germering

Vielfalt des Fairen Handels

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Der letzte Vortragabend zu fair gehandelten Südfrüchten war mit 40 Besuchern gut besucht.

Ziel der gemeinsamen Veranstaltungen der Fairtrade-Stadt Germering und der Weltoffen Germering – Weltladen e.G. zur Fairen Woche 2017 war es, die vielfachen Anforderungen an den fairen Handel dem breiteren Publikum näher zu bringen.

Germering – In vier Veranstaltungen wurden deshalb die breit gefächerten Themen präsentiert. Mit dem Film „The True Cost – der Preis der Mode“ wurden in der BlackBox der Stadthalle und dem Nachgespräch die Problematik der „Fast Fashion“ von der Rohstofferzeugung der Baumwolle, der Situation der Näherinnen in Bangladesh und Pakistan, bis hin zur ruinösen Wiederverwertung der „überschüssigen“ Textilproduktion in den Industrieländern und dem teilweisen Rücktransport, überwiegend auf den afrikanischen Kontinent, transparent dargestellt.

Weinverkostung und Filmabend

Zweite Station war der offene Abend des Weltladens, an dem über die Produktions- und Zertifizierungsbedingungen für fair gehandelten Wein aus Argentinien und Südafrika ebenso informiert wurde, wie über die Einkommenssituation der Beschäftigten und die „ökologischen Fußabdrücke“ der Importwege. Der Wein von Libera Terra, dem befreiten Mafialand im Süden Italiens, war zu verkosten. Beim zweiten Filmabend wurden die vielfachen Möglichkeiten der alternativen Versorgung, Finanzierung und des Vertriebs dargestellt. „Tomorrow – die Welt ist voller Lösungen“ zeigte eindrucksvolle Möglichkeiten, aber auch Notwendigkeiten, warum ein „weiter so“ an den Erfordernissen einer nachhaltigen, weltweiten Entwicklung der Nahrungsmittelproduktion vorbei geht. 

Vortrag über Produktionsbedingungen

In der Schlussveranstaltung vor gut 40 Gästen in der Jesus-Christus-Kirche erläuterten Yhony Yanzaguano und Marcelo Matute von der Produzentenvereinigung Urocal aus Ecuador die Produktionsbedingungen, die Absatzmöglichkeiten und die vielfachen Anstrengungen für ihre nachhaltige Produktion fair gehandelter Bananen und anderer Südfrüchte.

Auch Schüler des Max-Born- Gymnasiums waren zahlreich vertreten, denn dort findet in diesem Schuljahr ein P-Seminar zum fairen Handel statt. Bei Kuchen und Getränke setzte sich der Informationsaustausch fort.

red.

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