Aktiv im Alter - Bundesweite Aktion - Im künftigen Brucker Bürgerpavillon soll die Seniorenarbeit anlaufen

In einem künftigen ‚Bürgerpavillon’ soll die gemeinsame Seniorenarbeit verstärkt werden. Das von der Bundesregierung geförderte Programm „Aktiv im Alter“ setzt jedoch die Bereitschaft zum Mitmachen im Ehrenamt voraus. Eine erste Orientierung hierzu bot jetzt ein Treffen von Senioren im Brucker Westen unter Leitung von Silvia Piott vom Treffpunkt Soziale Stadt.

Fast wie eine Präambel für künftiges Leben las man im begleitenden Flyer zur Veranstaltung „Die Zukunft unserer Gesellschaft wird immer nachhaltiger von älteren Menschen geprägt.“ Ganz so ausgeprägt wird es sicher nicht kommen. Jedoch: Daß „die Generation 50plus bereit ist, ihre Erfahrungen und Kenntnisse in die Gesellschaft einzubringen“, beweist sie nicht nur in Zukunft, sondern schon seit sehr langen Zeiten. Wichtiger in diesem Zusammenhang die Flyer-Fragestellung: „Wie wollen wir morgen zusammen leben?“ Die im Brucker Café Rieger versammelten, zahlreichen Senioren/innen hörten hierzu Mitgestaltungsvorschläge wie z.B. „haushaltsnahe Dienstleistungen“ einbringen: Bügelservice, Rasenmähen/Gartenarbeiten, Abhol- und Bringdienste. Daß die ‚Junggebliebenen’ dabei eine besondere Rolle spielen könnten, war nicht zu überhören. Aber auch die schon etwas Betagteren oder in der Bewegung Eingeschränkten könnten sich noch nützlich machen, mit Handarbeiten oder dem Erzählen selbsterfahrener Geschichten. Helga Januschke vom Treffpunkt Soziale Stadt berichtete über ein weites Feld der Betätigung im Alter. Und: „Schon jemand dafür zu begeistern ist ein eigener Erfolg!“ Die ehemalige Studienrätin am Rasso-Gymnasium fragte grundsätzlich „Was sind Ehrenamtliche?“ Antwort: „Das sind Menschen, die Zeit haben.“ Für hierzu bereite ältere Mitbürger bestünden eine Menge Fortbildungsmöglichkeiten. Zur eher witzigen Rundumfrage von Frau Januschke, welches Tier man wohl am nächsten mit dem Ehrenamt in Verbindung bringen könnte, kam der unerwartete Bescheid: Der (Gold)Esel. „Denn der ist arbeitssam, belastbar, manchmal bockig, nicht dümmer als andere - und hat tolle Vorfahren …“ Ein Fragebogen zum möglichen „bürgerschaftlichen Engagement“ an alle Teilnehmer rundete den Informationsteil der Veranstaltung ab. Der Senioren-Nachmittag stand unter Schirmherrschaft von Sozialreferentin Maria Röhl und wurde ausgerichtet von der Kooperation aus städtischer Fachberatungsstelle für Senioren (Frau Del Carpio) und Bürgerverein Fürstenfeldbruck e.V. (Frau Britsch). Der künftige ‚Bürgerpavillon’ wird ergänzende Möglichkeiten zur Senioren-Begegnung bieten mit Vorträgen, Spiele-Nachmittage, kulturelle Ausflüge und Tanz. Letzteres wurde bei dieser Gelegenheit schon einmal (gern) geübt und lag im rhythmischen wie musikalischen Teil bei Ilse Henne, einer ausgebildeten Seniorentanz- und Gymnastikübungsleiterin.

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