Allen Kindern eine Chance

Hilfe für Kinder mit Förderbedarf: In der Bildmitte im Kreis der künftigen Lernassistenten Tiki Küstenmacher, links davon Brigitte Korner-Mann und Bettina Betz, rechts Alice von Bezold vom RC München-West und Dr. Bernd Rieder. Foto: Remmele

In einer gemeinsamen Aktion unterstützen der Rotary-Club München-West und die Jugendsozialstiftung der Familie Dr. Rieder ein neues Förderprojekt der Ährenfeldschule in Gröbenzell. Mit ehrenamtlichen Lernassistenten will die Schule Kindern mit besonderem Förderbedarf helfen, den Unterrichtsstoff zu bewältigen.

Entwickelt haben das Projekt die Schulleiterin Bettina Betz und Claudia Schleske vom Sonderpädagogischen Förderzentrum an der Eugen-Papst-Schule in Germering. „Immer mehr Eltern entscheiden sich dafür, ihre Kinder nicht an eine Förderschule, sondern an eine allgemeine Schule in ihrer Nähe zu schicken. Und auch Kinder an der Regelschule brauchen manchmal eine gezielte, individuelle Förderung, die wir im Rahmen des normalen Schulbetriebs nicht ausreichend leisten können“, erklärt Bettina Betz. Zwölf Frauen hat sie für das Projekt gewonnen, zumeist Mütter, deren Kinder an der Ährenfeldschule unterrichtet werden oder wurden. Derzeit werden sie von erfahrenen Fachkräften auf ihre Aufgabe als Lernassistent vorbereitet. Zur Finanzierung der Ausbildung und der Projektleitung spenden der Rotary Club München-West 1900 Euro, die Rieder Stiftung 700 Euro und zusätzlich 560 Euro für die Hausaufgabenbetreung. Tiki Küstenmacher, der Präsident des Rotary Clubs, Brigitte Korner-Mann, die Vorsitzende des Rotary Hilfswerks München-West, und Dr. Bernd Rieder besuchten die Ausbildung der Lernassistenten an der Ährenfeldschule und überreichten der Rektorin Bettina Betz die Gelder. Die Lernassistenten werden ein- bis zweimal pro Woche einen Schüler am Vormittag im Unterricht begleiten und beim Lernen unterstützen. Grundlage ist ein Förderplan, den der Mobile Sozialpädagogische Dienst zusammen mit den Klassenlehrern erstellt. Wichtige Fürsorge Gelingen kann das Projekt nur durch das Engagement von Menschen, die sich ehrenamtlich zur Verfügung stellen. Wie Geraldine Chanson, die selbst drei Kinder an der Ährenfeldschule hatte. Für sie ist es wichtiger denn je, sich um die Schule zu kümmern, die für junge Menschen ein Baustein für das Leben ist. Dagmar Lechner macht es Freude, in der Arbeit mit den Kindern deren Fähigkeiten zu entdecken. Und beide sind sich einig: „Die Kinder geben viel zurück.“

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