Auch der Bürgermeister geht

Abschied in Alling: Für einige die letzte Gemeinderatssitzung

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Allinger Gemeinderatsmitglieder sowie der noch amtierende Bürgermeister Frederik Röder (links) wurden nach ihrer letzten Sitzung geehrt.

Die Allinger Gemeinderatssitzung am 28. April war – in mehrerlei Hinsicht – keine gewöhnliche.

Alling – Für manche Mitglieder und auch für Bürgermeister Frederik Röder war es die letzte Sitzung. Einen bayerischen Löwen gab es als Abschiedsgeschenk. Mit der Urkunde in Händen – darauf die Zahl an Jahren, die man im Gemeinderat aktiv war – mischte sich auch Wehmut zur guten Laune.

Der noch amtierende Bürgermeister bedankte sich für das große Engagement bei:

Angelika Reichlmayr: Sie war die letzten 6 Jahre für das Referat Bildung und Jugendarbeit zuständig.

Christian Lempart war ebenso seit 2014 im Gemeinderat und besetzte das Referat Umwelt und Nachhaltigkeit.

Ludwig Stecher ist schon seit 2008 im Gemeinderat aktiv, anfangs für das Referat Straßen und Verkehr. Seit 2014 vertrat er als dritter Bürgermeister insbesondere die Ortsteile Biburg und Holzhausen.

Brigitte Naßl war 18 Jahre im Gemeinderat. Sie kümmerte sich um die Themen Schule und Kindergarten, öffentliche Grünflächen und Friedhöfe, und seit 2014 um die Gemeindepartnerschaft, die ihr besonders am Herzen liegt.

Werner Neumann engagierte sich (mit einer Unterbrechung) schon seit 1996 im Gemeinderat. Land- und Forstwirtschaft und Gewässer, dann Umwelt und Gewässerschutz, und seit 2014 öffentliche Grünflächen, Friedhöfe und Bauhof waren seine Ressorts.

Max Brunner war drei Jahrzehnte lang im Gemeinderat! Anfangs hatte er die Referate Straßen und Verkehr sowie die Jugendarbeit inne. Zudem engagierte er sich für die Gemeindepartnerschaft. Besonders war ihm die Kultur und Brauchtumspflege ans Herz gewachsen, um die er sich 18 Jahre lang mit Leidenschaft und viel Erfolg kümmerte.

Hermann Dejako blickt auf 36 Jahre Gemeinderatsarbeit zurück. Anfangs engagierte er sich für die Jugend im Ort und rief die erste Freizeiteinrichtung ins Leben. Im Finanzressort trug er mit seinem Fachwissen zu einer erfolgreichen Haushaltspolitik bei. Später kam das Ressort Personal dazu. Hier agierte er mit Feingefühl als guter Ratgeber.

Das Gemeinderatskollegium bedankte sich bei Frederik Röder, der auf 18 Jahre Bürgermeisteramt zurückblickt. Als Präsent gab es einen üppigen Schmankerlkorb.

Vor den Ehrungen wurde die Tagesordnung behandelt

„Besonders freut es mich, dass wir in unserer letzten Sitzung das neue Kinderhaus noch auf einen weiteren guten Weg bringen konnten“, sagt Bürgermeister Röder. „Nun war es wirklich das letzte Mal, dass wir in dieser Zusammensetzung tagen. Wir werden die konstruktive Zusammenarbeit vermissen, und vielleicht sogar die bisweilen hitzigen und unermüdlichen Diskussionen.“ 

red

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