Altbewährtes und viele Neuigkeiten beim Germeringer Wirtschaftsempfang

Mit Schirm und Charme

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Die Geehrten des Germeringer Wirtschaftsempfangs freuten sich über den „Germering-Schirm“.

Germering - Mit der „Fanfare für das Haus“, einem eigens für die Stadthalle komponierten Stück von Rick Peperkamp, der seit 2018 der musikalische Leiter des Sinfonischen Blasorchesters Germering ist, startete der diejährige Wirtschaftsempfang. Was folgte war ein Rück- und Ausblick auf den Wirtschaftsstandort Germering durch Oberbürgermeister Andreas Haas, eine Rede der beiden Vorsitzenden des Wirtschaftsverbandes Katrin Schmidt und Jürgen Andre, die Ehrung Germeringer Firmen sowie ein Vortrag von Charlotte Hoppensack von der Firma Cewe zum Thema „Erfolgreiche Digital-Transformation“.

Einmal im Jahr lädt die Stadt alle Unternehmer zu ihrem Wirtschaftsempfang in die Stadthalle ein, ein festes Event also, um sich auszutauschen, zu netzwerken, wie es heute genannt wird. Am Mittwochabend, 5. Februar, mitten in der närrischen Zeit, wie Haas in seiner Rede, die kurzzeitig dank des Orchesters an eine Büttenrede erinnerte, feststellte, kamen Germerings Einzelhändler, Handwerker, Dienstleister oder Firmeninhaber zusammen, um Neuigkeiten über den Wirtschaftsstandort Germering zu erfahren. Die Markenkampagne sei gut angelaufen und auf durchweg positive Resonanz gestoßen, was die Verantwortlichen dazu brachte das Projekt fortzusetzen. Haas sagt: „Die Marke 2.0 – sie läuft!“ Weiter weist er auf das Gestaltungskonzept für die Germeringer Innenstadt hin sowie auf ein für 2020 geplantes, barrierefreies Wegeleitsystem für die Innenstadt. Wichtige Ziele sollen damit leichter gefunden werden. Zudem verrät er noch, dass ein neues Projekt in der Planung steckt: „Hereinspaziert“ soll es heißen – ein Abendspaziergang, bei dem die Germeringer die Gelegenheit erhalten, in jeweils drei verschiedenen Betrieben und Einrichtungen hinter die Kulissen zu blicken. Los geht es am 2. April. 

Ehrungen und brisante Themen

Aber auch brisante Themen fanden an diesem Abend ihren Platz – das geplante Briefverteilzentrum im Gewerbegebiet Nord wurde thematisiert. Immerhin fand bis zum 31. Januar die sogenannte frühzeitige Beteiligung der Bürger und die Beteiligung der Behörden und Träger öffentlicher Belange, entsprechend der Vorgaben des Baugesetzbuchs, statt. „Die Anregungen und Stellungnahmen werden jetzt von der Verwaltung bearbeitet und für eine weitere Behandlung im zuständigen Bauausschuss und im Stadtrat vorbereitet“, sagte Haas. Der Wirtschaftsempfang ist aber nicht nur ein Abend der gepflegten Unterhaltung, er dient auch der Ehrung besonderer Verdienste. Besonders hervorheben wollte Haas den ehemaligen Vorsitzenden des Wirtschaftsverbandes Jürgen Biffar, der seinen Posten nach zwölf Jahren für eine jüngere Doppelspitze räumte: Jürgen Andre und Katrin Schmidt. Beide referierten über den Mangel an Handwerkern und folglich dem fehlenden Nachwuchs in der Branche und preisen zudem den lokalen Einzelhandel an, der im steten Kampf mit dem Internet ist. Nicht zu vergessen seien aber die zahlreichen Unternehmen, die in diesem Jahr ihr Jubiläum zelebrieren. Herausstechen dabei der Malerbetrieb Schröder sowie die Metzgerei Rainer für jeweils 70 Jahre. Den größten Applaus jedoch heimste Eiscafébesitzer Roberto Lorenzon ein, der auf 20 Jahre zurückblicken kann. 

Claudia Becker

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