Altstadtfest in Fürstenfeldbruck erstmals abgesagt – Buchstäblich ins Wasser gefallen

Schon oft hat es beim Altstadtfest geregnet, doch diesmal kam auch noch Kälte dazu. Foto: Dieter Metzler

Erstmals in der Geschichte der Großen Kreisstadt fiel das Altstadtfest (22. - 24. Juli) im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser. Aufgrund der lang anhaltenden Regenfälle die Tage zuvor und der schlechten Wetterprognosen für das Wochenende, entschloss sich die Stadt bereits am vergangenen Mittwoch die dreitägige Veranstaltung in Brucks „guter Stube“ abzublasen. Hatte Organisationsleiter Joachim Huber von der Stadtverwaltung am 18. Juli bei der Vorstellung des Programms noch drei Tage lang „Spiel, Spaß und Spannung“ pur angekündigt und Brucks Oberbürgermeister Sepp Kellerer bei der Pressekonferenz im Rathaus gemeint, er habe immer Angst, etwas zu verpassen, da er am liebsten alle Veranstaltungen und Aufführungen besuchen würde, so entschloss man sich das Altstadtfest für heuer ersatzlos zu streichen.

Verregnete Altstadtfeste habe es auch in den vergangenen Jahren immer wieder gegeben, erinnerte Huber, aber da sei mindestens hin und wieder die Wolkendecke aufgerissen und die Sonne habe ihre warmen Strahlen geschickt. Nachdem man für diesmal gleich mehrere Wetterdienste konsultiert habe und die Vorhersagen nichts Gutes ankündigten, traf man im Rathaus schweren Herzens diese Entscheidung. „Es regnet immer wieder und vor allem für Sonntag ist Dauerregen angekündigt“, so Huber. Insbesondere auch die prognostizierten niedrigen Temperaturen zwischen neun und maximal 15 Grad würden eine erfolgreiche Veranstaltung verhindern. „Da zahlen alle nur drauf“. Die Brucker Wirte haben die Entscheidung akzeptiert, und auch der Chef des Brucker Gewerbeverbandes, Horst Jirgl, hielt die Entscheidung von OB Kellerer für nachvollziehbar. Die Absage schmerzte insbesondere den für das Stadtmarketing und Veranstaltung zuständigen Joachim Huber. Für ihn war es in seiner langjährigen Tätigkeit als Veranstaltungsorganisator der Stadt die letzte Veranstaltung, denn er wurde bei den Personalratswahlen zum freigestellten Personalratsvorsitzen gewählt. „Jetzt habe ich zu meinem Abschluss auch das noch erleben müssen“, meinte er traurig. Doch „the games must go on“ – das nächste Altstadtfest ist bereits für den 20. bis 22. Juli 2012 geplant.

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