Vier Kränze nach Gottesdienst niedergelegt

Volkstrauertag in FFB: „Ein kleines Zeichen für Frieden und Hoffnung“

Vier Kränze wurden nach Gottesdienst am Leonhardplatz zum Volkstrauertag niedergelegt
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Am Volkstrauertag in Fürstenfeldbruck wurden vier Kränze am Leonhardplatz niedergelegt
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Am Volkstrauertag in Fürstenfeldbruck wurden vier Kränze am Leonhardplatz niedergelegt

Fürstenfeldbruck - Trotz Corona haben die Brucker am vergangenen Sonntag einen würdigen Volkstrauertag erlebt.

Die Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie haben die Feier auf dem Leonhardplatz nicht wirklich beeinflusst. Gestört hat lediglich der vorbeifließende Verkehr, denn die Amperbrücke war entgegen der Ankündigung der Stadt für die Dauer der Feierlichkeiten nicht gesperrt worden.

„Vertrauen wir darauf, dass sich diesen Frieden niemand mehr nehmen lassen wird.“

Oberbürgermeister Erich Raff (CSU)

Nach einem Wortgottesdienst der beiden Militärpfarrer, Andreas Vogelmeier und Heiko Schulz, erinnerte Oberbürgermeister Erich Raff (CSU) daran, dass Versöhnung und Frieden keine Selbstverständlichkeit seien. Mit dem Gedenkgottesdienst soll zugleich ein kleines Zeichen für Frieden und Hoffnung in der Welt gesetzt werden. Der Volkstrauertrag rufe zu Toleranz und Frieden auf und trage zur Völkerverständigung bei. „Blicken wir also optimistisch in die Zukunft und vertrauen darauf, dass sich diesen Frieden niemand mehr nehmen lassen wird.“

Kriegsende vor 75 Jahren

Als ein Volkstrauerjahr bezeichnete Dritte Bürgermeisterin Brigitta Klemenz (CSU) in ihrer Gedenkrede das Jahr 2020, in dem man eigentlich seit März in einer Grundstimmung der Niedergeschlagenheit und Trauer lebe. Viele wollen in ihr „altes Leben“ zurück. Eigentlich wollte man heuer das Kriegsende vor 75 Jahren gedenken, doch durch Corona seien alle Veranstaltungen abgesagt worden. Aber eigenes Erinnern sei davon nicht betroffen, so Klemenz. „Lassen wir der Trauer einen Platz in unserem Leben. 75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs sind wir hier in Deutschland, in Europa und auf der ganzen Welt durch ein kleines Virus auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben zurückgeworfen worden, auf das, was zählt. Auf Menschen, die einen lieben, auf Gesundheit, Freundschaft, Zusammenhalt, Hilfsbereitschaft und Solidarität mit den Schwachen“

Vier Kränze niedergelegt

Zum Abschluss der knapp einstündigen Feier, deren musikalische Gestaltung auch heuer der Posaunenchor der Erlöserkirche unter der Leitung von Kirsten Ruhwandl übernommen hatte, legten OB Raff, Stabsfeldwebel a. D. Peter Heuer vom Kreisvorstand Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge, Franz Leckenwalter von der Krieger- und Soldatenkameradschaft sowie der Kommandeur der Offizierschule, Brigadegeneral Stefan Scheibl, Kränze am Gedenkstein „Unseren Gefallenen und Vermissten zu Ehren“ ab.
Dieter Metzler

Rubriklistenbild: © Dieter Metzler

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