Keine weiteren Seuchenfälle

Amerikanische Faulbrut: Aufhebung des Sperrbezirks in Türkenfeld

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Die Untersuchung sämtlicher Bienenvölker im Sperrbezirk Türkenfeld hat keine weiteren Seuchenfälle ergeben.

Türkenfeld - Nachdem in einer Bienenhaltung in Türkenfeld am 16. Juli 2019 der Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut amtlich festgestellt wurde, richtete das Landratsamt einen Sperrbezirk um diesen Betrieb mit einem Radius von etwa zwei Kilometern ein. In diesem Sperrbezirk wurden für alle Bienenbestände bestimmte Vorsichtsmaßnahmen angeordnet. Dieser Sperrbezirk wurde nun aufgehoben. 

Der Sperrbezirk in Türkenfeld, der wegen des Ausbruchs der Amerikanischen Faulbrut eingerichtet werden musste, wird ab sofort aufgehoben, teilt das Landratsamt Fürstenfeldbruck mit. Die Untersuchung sämtlicher Bienenvölker im Sperrbezirk hätte keine weiteren Seuchenfälle ergeben. Nach Feststellung der Bienenseuche war der Sperrbezirk im Juli 2019 mit einem Radius von zwei Kilometern eingerichtet worden und alle Bienenvölker im Sperrbezirk wurden zweimal im Abstand von mindestens zwei Monaten amtstierärztlich untersucht. 

Sperrbezirk in Eichenau bleibt bestehen

Das Veterinäramt weist darauf hin, dass die Sperrmaßnahmen in Eichenau weiterhin bestehen bleiben. Hier seien die Untersuchungen noch nicht abgeschlossen. So dürfen von dort Bienenvölker nicht weggebracht werden. Ferner werden alle Bienenvölker im Sperrbezirk zwei Mal im Abstand von mindestens zwei Monaten untersucht. Im betroffenen Bestand wurden die erkrankten Bienenvölker bereits getötet und unschädlich beseitigt. 

Meldepflicht für alle Imker

Bei der amerikanischen Faulbrut handelt es sich um eine anzeigepflichtige Tierseuche.Das Veterinäramt ruft alle Bienenhalter auf, ihrer Meldeverpflichtung nachzukommen. Die Anzeige ist auch telefonisch unter der Telefon-Nummer 08141 519-285 möglich. 

red

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