Ammeramperbus fährt ab 11. Dezember

Surfen im Linienbus

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Eröffnung des „Ammeramperbusses“ (von links): Susanne Münster (Verkehrsmanagerin Starnberg), Karl Roth (Landrat Starnberg),Thomas Karmasin (Landrat Fürstenfeldbruck), Christian Mayer (Bereichsleiter Regionalbusse MVV) und Hermann Seifert, (Leiter Stabsstelle ÖPNV)
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Reisen mit dem Bus soll für die Bevölkerung immer attraktiver werden. Um diesem Bedürfnis gerecht werden zu können, baute der Landkreis in den vergangenen Jahren sein Angebot im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) stetig aus. Am 11. Dezember, zum Fahrplanwechsel, kommt nun eine weitere Linie hinzu: Die Regionalbuslinie 820 – der Ammeramperbus.

Mit etwas Verspätung trudelte der vollbesetzte Bus mit Kreisräten, Bürgermeistern und Beteiligten des Münchner Verkehrsund Tarifverbundes (MVV) am 29. November auf dem Gelände der beauftragten Firma Enders ein. Das Familienunternehmen mit 70 Mitarbeitern wird in dritter Generation geführt und ist kein Unbekannter. So ist das Verkehrsunternehmen auch für die Buslinien 835, 836, 838, 839, 843 und 889 verantwortlich. „Wir sind seit der Gründung Mitglied im MVV und ÖPNV und besitzen 30 Linienund sechs Reisebusse“, erzählt Mandy Enders. Bisher werden rund 2,5 Millionen Kilometer mit den Transportmitteln bewältigt. 

Ammeramperbus fährt 536.000 Kilometer im Jahr

Mit der neuen zwölf Meter langen vierteiligen Ammeramperbus-Flotte sollen noch mal gut und gerne 536.000 Kilometer im Jahr dazu kommen, wobei rund 290.500 auf den Brucker und 245.500 auf den Starnberger Landkreis fallen. Generell stünde der Landkreis Fürstenfeldbruck gut da, sagt Christian Mayer, Bereichsleiter Regionalbusse bei der MVV: „Wir hatten im Landkreis Fürstenfeldbruck eine Leistungssteigerung von 100 Prozent in fünf Jahren.“ In Starnberg komme man sogar auf 141 Prozent. Die Kosten für die neue Buslinie werden von den Landkreisen übernommen. „Wir haben eine Menge Geld in die Hand genommen und hoffen, dass der Bus auch bei der Bevölkerung gut ankommt“, sagt Starnberger Landrat Karl Roth. Dennoch freue man sich, dass die Linie zusammen gekommen sei. „Der Ammeramperbus soll einen weiteren Beitrag zur Mobilität leisten“, pflichtet ihm sein Brucker Kollege, Landrat Thomas Karmasin bei. 

Neueste Dieselabgasnorm und kostenfreies W-Lan

Der Ammeramperbus ist das zweite landkreisübergreifende Projekt zwischen Fürstenfeldbruck und Starnberg und soll von Seefeld-Hechendorf über Inning – Grafrath – Buchenau nach Fürstenfeldbruck (Schöngeisinger Straße) fahren und damit zur Verbesserung des Nahverkehrsnetzes beitragen. Das erste gemeinsame Projekt war die Expresslinie X900 zwischen Starnberg Nord und Fürstenfeldbruck, die es seit 2015 gibt. Neben der neuesten Dieselabgasnorm und hochauflösenden Zielanzeigen, bietet die Buslinie erstmals kostenfreies Internet. „Es ist genial, dass wir W-Lan haben“, sagt Roth. Um das zu nutzen, müssen die Fahrgäste nur ihr Handy mit dem Hotspot im Bus verbinden – eine Anmeldung erfolgt nicht. Obwohl die neue Regionalbuslinie offiziell erst ab den 11. Dezember täglich im Halbstundentakt von 5.30 bis 22.30 Uhr verkehrt, können die Bürger das Angebot bereits am 9. Dezember kostenlos testen. „Wir laden alle Mitbürger ein, das verbesserte Mobilitätsangebot kostenlos zu testen“, sagt Karmasin. 

Fahrplanheft im Landratsamt

Das neue Fahrplanheft und viele Minifahrpläne sind ab 6. Dezember kostenlos im Landratsamt erhältlich. Auskunft erteilt auch die Stabsstelle ÖPNV im Landratsamt unter Telefon 08141 519 486. Weitere Informationen zu Haltestellen und Fahrzeiten gibt es unter www.mvv-muenchen.de. 

Felix Hamann

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