Oberbürgermeister Wahl in Fürstenfeldbruck

Lohde kein OB-Kandidat

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Andreas Lohde (CSU) verzichtet auf die OB-Kanidatur.

Fürstenfeldbruck – Der Fraktionsvorsitzende der CSU in Fürstenfeldbruck, Andreas Lohde, steht als Kandidat für die kommende Oberbürgermeisterwahl nicht zur Verfügung.

Lohde, der auch dem Ortsverband der CSU seit 2014 vorsteht, gibt berufliche Gründe für seinen Verzicht an.

Lohde hatte nach der vergangenen Kommunalwahl neben der politischen Verantwortung in Fraktion und Ortsverband auch neue berufliche Herausforderungen angenommen. Vornehmlich sind es zwei Projekte, die im kommenden Jahr nacheinander zum Abschluss gebracht werden wollen. „Ich bedanke mich bei den zahlreichen Unterstützern und weiß, dass einige jetzt enttäuscht sind. Ich bitte aber um Verständnis dafür, dass ich Angefangenes zu Ende bringen will und deswegen für diese Wahl nicht zur Verfügung stehen kann,“ erklärt ich Lohde.

Nachdem nun erst seit zwei Wochen der Fahrplan für die OB-Neuwahlen in Fürstenfeldbruck genauer feststeht wurde deutlich, dass die Wahlen und der Beginn der Amtszeit des neuen OB nicht mit den beruflichen Projekten vereinbar sind.

Lohde schlägt Raff vor

Lohde wird dem Ortsvorstand Erich Raff als OB-Kandidat vorschlagen und geht davon aus, dass das Vorstandsgremium sich seinem Votum einstimmig anschließt. Es ist dann an den Ortsvorstandsmitgliedern die Einstimmigkeit in den Ortsverband zu tragen. Raff habe gegenüber allen Kandidaten der anderen Parteien den großen Vorteil, dass er sich in die Materie eingearbeitet hat, die Prozesse kennt und in der Verwaltung etabliert ist. „Er steht im Tagesgeschäft und für Fürstenfeldbruck ist Kontinuität nun besonders wichtig“, meint Lohde.

Raff hatte seine Bereitschaft zu Kandidatur immer von Lohdes Entscheidung abhängig gemacht, da er in ihm einen kompetenten und talentierten Politiker sehe. „Ich bin mir sicher, dass Andreas Lohde sich schnell im Aufgabenbereich eines Oberbürgermeisters zurecht finden würde, aber es ist ein Full-time-Job, der Nebentätigkeiten weder zeitlich noch rechtlich zulässt. Ich freue mich auf die Herausforderung und bin dankbar für die Unterstützung,“ erklärt Raff.

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