Bundestagskandidat Schrodi besuchte KZ-Gedenkstätte 

Gedenkstättenarbeit mit Nachfahren

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SPD-Bundestagskandidat für FFB und Dachau, Michael Schrodi, besuchte die KZ-Gedenkstätte Dachau, r. Leiterin Dr. Gabriele Hammermann.

Fürstenfeldbruck – Der SPD-Bundestagskandidat für die Landkreise Dachau und Fürstenfeldbruck, Michael Schrodi, hat am Mittwoch, dem 5. Dezember 2012, die KZ-Gedenkstätte Dachau besucht und dort mit der Leiterin,   Dr. Gabriele Hammermann, sowie dem wissenschaftlichen Mitarbeiter   Dr. Dirk Riedel ein Gespräch über die Zukunft der Gedenkstättenarbeit geführt.

 Einig waren sich Frau Dr. Hammermann und Michael Schrodi, dass die NSU-Morde zeigen, wie groß die Gefahr neonazistischen Terrors und rechtsradikaler Gesinnung auch heute, gut 80 Jahre nach Einrichtung des ersten Konzentrationslagers in Dachau, noch ist. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit im Deutschen Bundestag gelte daher auch dem Kampf gegen Neonazismus und Rassismus. In diesem Zusammenhang begrüßte er die Ankündigung Frau Dr. Hammermanns, zukünftig noch mehr die Nachfahren der Überlebenden in die Gedenkstättenarbeit mit einzubeziehen und sich um eine bessere Einbindung der lange vergessenen Orte des Konzentrationslagers Dachau wie den „Kräutergarten“ und den ehemaligen „SS-Schießplatz Hebertshausen“ zu bemühen. 


„Die  Arbeit der Gedenkstätte leistet eine immens wichtige Aufgabe bei der Aufklärung über die Nazi-Diktatur. Deshalb muss sie in der finanziellen, personellen und räumlichen Ausstattung aber dringend weiter gestärkt werden“, betont Michael Schrodi. Hier gebe es Nachholbedarf. „Der Gedenkstätte sollte sowohl für die wissenschaftliche wie auch die pädagogische Arbeit, die den Wert dieser Einrichtung ausmachen, auch in Zukunft die notwendige Ausstattung zur Verfügung stehen“, bekräftigt Michael Schrodi. 


Die bisher gewahrte politische Unabhängigkeit der Gedenkstättenarbeit dürfe nicht infrage gestellt werden. „Den Gedenkstätten und ihren Mitarbeitern obliegt es, unabhängig von tagesaktuellen Debatten Schwerpunkte in ihrer Arbeit zu setzen und alle Aspekte der Nazidiktatur gleichberechtigt zu erforschen und aufzubereiten. Dies muss auch in Zukunft gelten“, so Michael Schrodi.



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