15 Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeit

Polizei hat wegen Ausgangsbeschränkung am Wochenende viel zu tun

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Symbolbild / Am Germeringer See verweilten trotz Ausgangsbeschränkung größere Gruppen, meist Familien.

Landkreis - Der sonnige Samstag und äußerst angenehme Außentemperaturen bescherten den Beamten der Polizei Germering und Olching arbeitsreiche Stunden bei der Durchsetzung der, auch bei schönem Wetter geltenden, Ausgangsbeschränkung.

Bis Sonnenuntergang und teilweise darüber hinaus, mussten insbesondere die Seen in Germering und Eichenau von der PI Germering regelmäßig bestreift und eine Vielzahl an Personen und Familien an die geltenden Regelungen erinnert werden. "Erfreulicher Weise zeigten sich die Menschen gerade an den sehr stark frequentierten Seen sehr einsichtig, so dass nur vereinzelt Platzverweise erteilt werden mussten und in noch weniger Fällen eine Anzeige geprüft wird", teilt Klaus Hofmeister, Polizeihauptkommissar, mit. In den allermeisten Fällen herrschte Ungewissheit oder Unsicherheit, was denn nun erlaubt ist.

15 Personen bekamen eine Anzeige

Abseits der Seen, gab es aber auch weniger einsichtige Personen, die insbesondere zu zweit oder zu mehreren unterwegs waren, sich an gesperrten Örtlichkeiten oder Einrichtungen aufhielten und auch die Abstandsregeln nicht einhielten. Hier reichten Ermahnungen und Erklärungen nicht mehr aus, so dass bei etwa 15 Personen eine Anzeige wegen einer Ordnungswidrigkeit erstellt wird.

Auch Olchinger PI muss zu vielen Einsätzen

"Der Großteil der Bevölkerung hielt sich an die Beschränkungen. So waren zahlreiche Radfahrer, Spaziergänger und Freizeitsportler unterwegs die alleine oder mit ihrem Lebenspartner zusammen ihrer Freizeitaktivitäten nachgingen. Verstöße seitens der Gastronomie, der Ladengeschäfte oder sonstigen Einrichtungen konnten nicht verzeichnet werden, vielen Dank dafür", war der Eindruck der Olchinger Polizei. Doch leider musste auch diese zu etlichen Einsätzen ausrücken, weil sich immer wieder Personen und Personengruppen nicht an die Allgemeinverfügung hielten. Deshalb weißt sie nochmals eindringlich darauf hin, "dass Verstöße nach dem Infektionsschutzgesetz mit empfindlichen Geldbußen geahndet werden müssen."

pi

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