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Kriminalpolizei ermittelt

Acht Verletzte nach Brand in Hochhaus

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Aus bislang unbekannter Ursache brach am Mittag des 18. April im Treppenhaus eines achtstöckigen Hochhauses in der Kennedystraße ein Brand aus.

Puchheim - Alle Bewohner konnten rechtzeitig evakuiert werden, acht Personen mussten wegen eingeatmeter Rauchgiftgase ärztlich behandelt werden. Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck hat die Ermittlungen zur Brandursache vor Ort übernommen.

120 Feuerwehr- und Rettungskräfte vor Ort

Eine Bewohnerin, die gegen 11.20 Uhr das Hochhaus verlassen wollte, nahm im Treppenhaus des Gebäudes zunächst Brandgeruch wahr und entdeckte Rauchwolken aus einem herausgebrochenen Fensters im siebten Stock des Wohnhauses. Von einem benachbarten Anwohner ließ sie über Notruf Polizei und Rettungskräfte alarmieren. Rund 120 Feuerwehr- und Rettungskräfte aus Puchheim-Bahnhof und den benachbarten Ortschaften Puchheim Ort, Eichenau, Germering und Fürstenfeldbruck mit Unterstützung eines Rettungshubschraubers und Notärzten wurden für den Großeinsatz zu Brandbekämpfungs- und Rettungsmaßnahmen am Brandort eingesetzt. 

Flucht über das Treppenhaus nicht möglich

Beim Eintreffen des Ersten Fahrzeugs der Feuerwehr, drangen bereits Flammen und dichter schwarzer Rauch aus dem Treppenhaus im Bereich des 7. Obergeschosses. Sofort wurde der Angriffstrupp, mit schwerem Atemschutz, zur Brandbekämpfung in das Mehrfamilienhaus geschickt. Zeitgleich musste auch das Treppenhaus sowie die Wohnungen überprüft werden. Da der Fluchtweg über das Treppenhaus durch den Rauch im 7. und 8. Obergeschoss unpassierbar war, wurden zwei Drehleitern in Stellung gebracht um Personen im Bedarfsfall über diese zu retten. Da nur sehr wenig Rauch in die Wohnungen gedrungen war konnten die Bewohner zunächst in einem sicheren Bereich in diesen verbleiben, um eine Gefährdung zu minimieren.  

Alle Personen konnten gerettet werden

Alle im Gebäude befindlichen Personen konnten rechtzeitig, teilweise mit Hilfe eingesetzter Drehleitern, das Haus rechtzeitig verlassen. Acht Personen klagten über Symptome eingeatmeter Rauchdämpfe. Sie wurden vor Ort ärztlich behandelt. Eine Bewohnerin wurde zur Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. 

80.000 Euro Brandschaden

Nach ersten Erkenntnissen der eingesetzten Brandfahnder der Kripo Fürstenfeldbruck brach das Feuer im siebten Stock des Treppenhauses aus. Dort abgestellte Gebrauchsgegenstände, darunter ein Kinderwagen, brannten vollständig nieder. Erste polizeiliche Schätzungen zur Höhe des entstandenen Brandschadens belaufen sich auf etwa 80.000 Euro.

Da die Wohnungen im 7 und 8 Stock durch die starke Brandrauchbelastung über das Treppenhaus nicht mehr erreichbar sind, mussten die Bewohner vorübergehend bei Bekannten und Freunden unterkommen. Die Stadtverwaltung kümmert sich um die Beschaffung vorübergehender Notunterkünfte. 

Kripo Fürstenfeldbruck sucht Zeugen

Sachdienliche Hinweise über verdächtige Wahrnehmungen, die mit der Entstehung des Brandes zusammenhängen könnten, nimmt die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck unter der Telefonnummer 08141-612-0 entgegen.

pi

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