Astrofotograf Thomas Rose von der Astrogilde Fürstenfeldbruck/Gilching hielt eine Supernova im Bild fest

Ein kosmisches Ereignis - Supernova im unteren Spiralarm der Galaxie ist im Bild des Brucker Astrofotografen Thomas Rose markiert, die übrigen im Bild sichtbaren Sterne gehören alle zu unserer Milchstraße. Foto: © Thomas Rose, Astrogilde

Sternenexplosion vor 38 Millionen Jahren: Bei einer Supernova wird ein massereicher Stern am Ende seines Lebenszyklus durch eine gewaltige Explosion vernichtet. Die Leuchtkraft des Sterns nimmt dabei innerhalb kurzer Zeit millionen- bis milliardenfach zu. Dabei kann der Stern sogar für eine kurze Zeit so hell wie eine ganze Galaxie werden.

Am 16. März 2012 wurde ein derartiges Ereignis in einem der Spiralarme der 38 Millionen Lichtjahre (1 Lj. ~ 9,5 Billionen Kilometer) entfernten Balkenspiralgalaxie Messier 95 (M95) von zwei italienischen Astronomen entdeckt. Diese Supernova mit der Bezeichnung SN 2012aw hatte nach kurzer Zeit bereits eine scheinbare Helligkeit von 13.1 mag erreicht, die Tendenz ist weiterhin steigend. (Zum Vergleich: M95 hat eine scheinbare Helligkeit von ca. 9.7 mag, ist also derzeit noch heller). Die Balkenspiralgalaxie M95 (Typ SBb oder SB(r)ab) befindet sich im Sternbild Löwen und hat einen Durchmesser von 75.000 Lichtjahren. Damit ist sie sowohl in Form als auch in der Größe mit unserer eigenen Milchstraße vergleichbar. Thomas Rose, einem Astrofotografen der Astrogilde Fürstenfeldbruck/Gilching ist es gelungen, dieses kosmische Ereignis im Bild festzuhalten. Die Supernova im unteren Spiralarm der Galaxie ist im Bild markiert, die übrigen im Bild sichtbaren Sterne gehören alle zu unserer Milchstraße, sind also wesentlich näher. Autor: Max Kiermayer

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