Nikolausfeier für die im Landschulheim Grunertshofen untergebrachten Jugendlichen 

Nikolauspäckchen für Jugendliche aus Syrien und Eritrea

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Nikolausfeier für jugendliche Flüchtlinge aus Syrien und Eritrea in Grunertshofen.

Moorenweis/Grunertshofen – Am Samstag, 6. 12.2014 wurde im Jugendraum des Vereinsheimes Grunertshofen eine Nikolausfeier für die im Landschulheim untergebrachten Jugendlichen aus Syrien und Eritrea veranstaltet.  Diese Flüchtlinge sind Minderjährige ohne Eltern und wurden vom Jugendamt in Obhut genommen.  Jeder Flüchtling erhielt einen vollgepackten kleinen Rucksack oder eine Umhängetasche mit kleinen Geschenken. 

 

Am Samstag, 6. 12.2014 fand im Jugendraum des Vereinsheimes Grunertshofen eine Nikolausfeier für die im Landschulheim untergebrachten Jugendlichen aus Syrien und Eritrea statt. (Diese Flüchtlinge sind Minderjährige ohne Eltern und wurden vom Jugendamt in Obhut genommen.)

Anwesend waren die Jugendlichen mit ihren Betreuern,  Helmut  Schneider vom Landschulheim als Vertreter des „Hausherrn“ und   Thomas Beer,  hauptverantwortlicher  Mitarbeiter der Caritas. Vom Helferkreis Grunertshofen waren vor Ort: Anita und Norbert Müller, Christine Kniele, Katharina Holzmüller, Ursula Müller, Edith Kreuz, Tanja und Christian Büttner.

 Die Lehrerin Anita Müller begrüßte alle und erklärte  den Jugendlichen,  wer der Nikolaus war und dass er der Schutzpatron der Kinder und Schüler ist. Daher auch die deutsche Tradition des Schenkens am Nikolaustag. Jeder Flüchtling erhielt dann einen voll gepackten kleinen Rucksack oder Umhängetasche. Diese Taschen /Rucksäcke sowie ein Kicker wurden von der Barada Syrienhilfe e.V. gespendet. Der Inhalt: Süßigkeiten, Datteln, Feigen, Schokolade, Mandarinen, Stifte, Hefte, Handschuhe, Socken und Schals wurde vom Helferkreis gespendet. Die Mitglieder  des Helferkreises packten alles in Grunertshofen ein.

Zur Feier wurde Tee und Punsch sowie Lebkuchen, Plätzchen und Helva sowie Loukoumia /Rahat gereicht, die  Anita Müller im türkischen Laden besorgt hatte. So konnten die Flüchtlinge deutsche Spezialitäten probieren, während die deutschen Gäste arabisch/türkische Spezialitäten kosteten. Beim gemütlichen Zusammensitzen und Genießen entstanden schon die ersten Kontakte.

Diese wurden am Sonntag auf einer spielerischen Ebene intensiviert. Zum Spielenachmittag am Sonntag kamen auch Jugendliche aus dem Dorf u.a. Simone und Christian Böck, Markus Illmer. Außerdem waren noch Anita und Norbert Müller, Familie Bonnie und Ulrich Trüper,  Ursula Müller und die beiden Betreuer der Flüchtlinge dabei.

Ziel des Treffens war es, sich ein wenig besser kennen zu lernen, die Berührungsängste auf beiden Seiten zu nehmen und den Flüchtlingen nach ihren traumatischen Erlebnissen der vergangenen Monate ein paar positive Erlebnisse zu vermitteln. In kleinen Gruppen spielten also Jugendliche und Erwachsene miteinander „Mensch-ärgere-dich-nicht“ oder Backgammon.  Anita Müller und Simone Böck brachten den Jugendlichen aus Eritrea das Spiel „UNO“ bei. So konnten gleich die ersten Vokabeln (Zahlen, Farben) geübt werden. An anderen Tischen versuchten Markus Illmer und Christian Böck den syrischen und eritreischen Jugendlichen „Kniffel“ beizubringen. Am Schluss gab es noch eine Partie „Kicker“ zwischen deutschen und nichtdeutschen Jugendlichen. Trotz der Sprachbarriere (nur ein Syrer und zwei Eritreer können ziemlich gut Englisch) war es eine sehr schöne lockere Atmosphäre, die zu dem spontanen Entschluss führte, gleich einen weiteren Termin für einen solchen Spielenachmittag zu vereinbaren. (voraussichtlich 21. 12.2014)

Anita Müller

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