Aufnahmekontingent für Syrische Bürgerkriegsflüchtlinge  erweitert – Bauausschuss der Stadt FFB berät am 18. 2. über Errichtung eines 2-geschossi ...

Gebäude für 78 Asylbewerber in Fürstenfeldbruck geplant 

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Am Hardtanger 5 - 7, Hasenheide, Fürstenfeldbruck: Asyl-Wohncontainer. In unmittelbarer Nähe soll ein 2-geschossiges Gebäude errichtet werden zur Unterbringung von 78 Asylbewerbern.

Fürstenfeldbruck – Punkt 5 der 61. öffentlichen und nichtöffentlichen Sitzung des Planungs- und Bauausschusses der Stadt Fürstenfeldbruck am 18. 2. 2014 beinhaltet die geplante Errichtung eines 2-geschossigen Gebäudes zur Unterbringung von 78 Asylbewerbern, Am Hardtanger 5-7 für die Dauer von maximal 10 Jahren, die dortige  provisorische Containeranlage soll danach beseitigt werden. 

Derzeit sind nach Auskunft des Landratsamtes im Landkreis Fürstenfeldbruck rd. 370 Asylbewerber untergebracht, davon rd. 300 Asylbewerber dezentral in insgesamt 16 Unterkünften. Zusätzlich sind in der Gemeinschaftsunterkunft der Regierung von Oberbayern in Germering 65 Personen untergebracht. Die dezentralen Unterkünfte (Häusern, Wohnungen sowie 1 Wohncontaineranlage) befinden sich in Fürstenfeldbruck (95), Emmering (5), Germering (5), Grafrath (23), Gröbenzell (9), Mammendorf (47), Moorenweis (5), Olching (90) und Schöngeising (10) und Türkenfeld (5) Hauptherkunftsländer sind Irak, Afghanistan, Syrien, Westafrika.

 Das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr hat Mitte Januar in einer Pressemitteilung darauf hingewiesen, dass die Bundesregierung die weitere Aufnahme von 5.000 syrischen Bürgerkriegsflüchtlingen beschlossen hat. Aus diesem zweiten Kontingent werden in Bayern rd. 750 Personen Aufnahme finden.

Das Aufnahmekontingent betrifft Syrer, die in Syrien oder den Anrainerstaaten Syriens oder in Ägypten leben. Vorrangig berücksichtigt werden Personen, für die die Angehörigen eine Verpflichtungserklärung abgeben oder einen Beitrag zur Unterbringung und Lebensunterhaltssicherung zusichern können.

Im Landkreis lebende Syrer oder syrisch-stämmige Deutsche, die Verwandte für die Dauer des Bürgerkriegs bei sich aufnehmen wollen, können bei der Ausländerbehörde des Landratsamtes die dafür notwendigen Antragsformulare ausfüllen. Die Anmeldefrist läuft noch bis zum 28. Februar 2014.

Interessenten melden sich bitte vorab unter den Telefonnummern 08141-518311 oder 08141-519543.

redkb

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