Naturphänomen: Auffällige, milchige, rosarote Verfärbung an Bäumen

Auffälligkeiten im Harthauser Wald entdeckt

Der Bakterienschleim hat sich an den Hainbuchen festgesetzt.
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Der Bakterienschleim hat sich an den Hainbuchen festgesetzt.

Germering – In den letzten Wochen beobachteten Spaziergänger im Harthauser Wald, dass einige Hainbuchen im unteren Stammbereich eine auffällige, milchige, rosarote Verfärbung aufweisen.

Recherchen der Ortsgruppe des Bund Naturschutz (BN) ergaben, dass es sich um den Roten Schleimfluss handelt, einer Gemeinschaft von Bakterien und Hefepilzen, die den Austritt der Baumsäfte bei Stammverletzungen befällt. Das Phänomen ist besonders im Frühjahr zu beobachten, wenn der Saftdruck in den Leitungsbahnen des Holzes besonders hoch ist. Seit Neuestem wurde auch dokumentiert, dass Spechte der Verursacher sind, die auf der Suche nach Insekten die Rinde und das Holz aufschlagen. Dazu passt, dass in dem ehemaligen Lohwald eine hohe Dichte an Spechten beobachtet wird. Laut BN-Forstexperten Hans-Jürgen Gulder ist davon auszugehen, dass die befallenen Hainbuchen die Wunden allmählich überwallen und kein ernsthafterer Schaden entsteht.

red

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