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Erster Vortrag zur Landkreiskampagne 

Sonne als Stromlieferant

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Mit dem Solarpanel in der Hand: Der Ingenieur Hans Urban hielt im Landratsamt einen Vortrag zum Thema Photovoltaik und machte zudem Werbung für Elektroautos.

1.750 Sonnenstunden kann der Landkreis etwa jährlich bieten. Mit dieser Zahl eröffnete Landrat Thomas Karmasin vergangene Woche die Auftaktveranstaltung zur Kampagne „Mein Dach hat‘s drauf“ des Landratsamtes. Die Energiereferentinnen haben Ingenieur Hans Urban zum Einstieg eingeladen. Er warb in seinem Vortrag „Photovoltaik: Ein Erfolgsmodell für Geldbeutel und Umwelt“ für die Solarenergie und Elektroautos, sprach aber auch von den Grenzen der Möglichkeiten. Es folgen weitere Vorträge zum Thema in verschiedenen Gemeinden und Städten.

Fürstenfeldbruck - Die Pole schmelzen unaufhörlich, wie der Ingenieur mit Vergleichsfotos von 1979 und 2012 bewies, Europa hat mit Überschwemmungen zu kämpfen, Wälder brennen nieder und Felder vertrocknen – der Klimawandel schreitet stetig voran. Das ist die Botschaft, die Urban den Zuhörern in Bildern eindringlich vermittelte. Seine Meinung: Es muss etwas passieren und jeder kann etwas tun, beispielsweise mit einem eigenen „Kraftwerk“ auf dem Dach. „Jeder, der ein eigenes Dach hat, kann sich mittlerweile eine Photovoltaik-Anlage leisten“, behauptete er. 

Durch Technikfortschritte mehr möglich als früher

Die Preise für eine Anlage seien in den vergangenen Jahren drastisch gesunken, der Gewinn, den man mit eingespeistem Strom machen könne ist daher nochmals gestiegen. „Es lohnt sich so sehr wie nie zuvor“, so das Fazits des Solar-Stromverfechters, der selbst eine Anlage auf seinem Dach installiert hat. Durch Technik-Fortschritte wäre zudem mehr möglich als früher, beispielsweise lassen sich die Solar-Module heutzutage einzeln einstellen und steuern. Vor einigen Jahren hat man den Strom von seiner Anlage erst zum Anbieter gespeist und dann von diesem wieder Strom bezogen. 

Urban: "68 Prozent sind besser als null"

Mittlerweile funktioniere das System anders: Der Eigentümer verbraucht den erzeugten Strom direkt selbst und speist nur den Überschuss ins Netz. Nur wenn er Strom braucht, wenn die Sonne gerade nicht scheint, bezieht er es vom Anbieter. Letzteres wird vorkommen, versichert Urban, auch mit einem Stromspeicher, die immer besser werden würden. „Man wird durch eine PV-Anlage nicht 100 Prozent unabhängig. Es gibt nun mal drei Monate, die es zu überbrücken gilt“, gibt Urban zu und meint die Wintermonate. Doch seine Devise lautete: „68 Prozent sind besser als null.“ 

Kohr

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