Landwirte schließen Ausbildung ab

Abschied ins Berufsleben

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Die Absolventen aus dem Landkreis FFB mit Marianne Heidner, Bereichsleiterin Landwirtschaft am AELF FFB, BBV-Kreisbäuerin Katrin Sepp; Anton Wörle und Josef Riedlberger, Vorsitzende des Prüfungsausschusses, sowie Elisabeth Goldstein, Bildungsberaterin am AELF FFB

Freigesprochen wurden unter den Augen zahlreicher Ehrengäste, Prüfungsausschussmitglieder, Eltern und Ausbilder 39 Landwirte die in den Landkreisen Dachau, Fürstenfeldbruck und Landsberg am Lech ausgebildet wurden

Fürstenfeldbruck – 25 der Absolventen haben eine duale Berufsausbildung absolviert. Diese setzt sich zusammen aus dem Berufsgrundschuljahr und zwei betrieblichen Lehrjahren. Beim Berufsgrundschuljahr handelt es sich um eine Vollzeitschule mit Lehrgängen zur Landtechnik und Tierhaltung, in denen die wichtigsten Grundlagen vermittelt werden. Im Anschluss folgen zwei Lehrjahre in anerkannten Ausbildungsbetrieben mit einem Berufsschultag pro Woche. Die anderen 14 Absolventen haben einen außerlandwirtschaftlichen Beruf und sich in Abend- und Wochenblöcken in die Materie eingearbeitet. Angeboten wird das überaus gefragte Bildungsprogramm Landwirt (BiLa-Kurs) vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und dauert ca. zwei Jahre. 

Ein kleiner Einblick in die Ausbildung

Im Rahmen der Freisprechungsfeier gestatteten die Absolventen Dustin Bauer aus Greifenberg und Elisabeth Ostermayer aus Maisach den Zuhörern einen kleinen Einblick in den Ablauf der regulären Ausbildung und des Bildungsprogramms Landwirt. Beste Wünsche und den Auftrag weiter zu lernen und sich in der Gesellschaft zu engagierten brachten die beiden Grußwortredner, der Dachauer Landrat Stefan Löwl und der Bezirkspräsident des Bayerischen Bauernverbandes für Oberbayern und Abgeordnete des Bayerischen Landtags Anton Kreitmair. Jahrgangsbester ist in diesem Jahr Dustin Bauer aus Greifenberg (LL) mit einem Noten-durchschnitt von 1,10. Der Beste aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck ist Simon Widmann aus Türkenfeld mit 1,49.

"Der Landwirt ist Handwerker und Rechenkünstler"

Der Beruf des Landwirts ist äußerst vielseitig. Neben dem verantwortungsvollen Umgang mit Natur und Umwelt ist auch viel Geschick beim Umgang mit der immer komplizierteren Technik, die zum Teil bereits computergesteuert funktioniert, gefragt. Der Landwirt ist gleichzeitig Handwerker und „Rechenkünstler“, denn letztlich zahlt sich der gezielte und sparsame Einsatz von Saatgut, Düngemitteln, Pflanzenschutzmitteln sowie die Entscheidung, ob und welche Maschine sich für den Betrieb bezahlt macht, in barer Münze für den Landwirt selbst und für die Umwelt aus. Das ist umso wichtiger, je stärker die landwirtschaftlichen Erzeugerpreise Schwankungen unterliegen und der Landwirt sich künftig noch mehr den Marktanforderungen anpassen muss. Der Landwirt ist als Tierhalter besonders verpflichtet, sich mit den Fragen des Tierschutzes, der artgerechten Haltung und Fütterung auseinander zu setzen. Aus diesem Grund war auch allen Rednern klar, dass im Anschluss an die landwirtschaftliche Ausbildung auf alle Fälle eine weiterführende Fortbildungsmaßnahme, zum Beispiel in Form der Meisterausbildung erfolgen muss.

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