Neuer Sitz für das Personenstands- und Ausländerwesens 

Ausländeramt zieht um

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Landrat Thomas Karmasin am Empfangsbereich der neuen Außenstelle, dem Referat Personenstands- und Ausländerwesen in der Buchenau.

„Das Ausländeramt hat viele neue Stellen bekommen aufgrund der Zuwanderungswelle“, sagte Landrat Thomas Karmasin. Die Raumsituation im Landratsamt Fürstenfeldbruck sei beengt. Deshalb zog das Referat Personenstands- und Ausländerwesen im Mai in eine Außenstelle in die Industriestraße 10 um.

Fürstenfeldbruck – Eine Bürofläche von 1.700 Quadratmeter mit insgesamt 43 Büro-, Lager- und Besprechungsräumen wurde für einen Zeitraum von zehn Jahren angemietet. Hinzu kommen 30 Tiefgaragenstellplätze und zehn oberirdische Parkplätze für Besucher. Rund 60 Arbeitsplätze stehen in der neuen Dienststelle für Mitarbeiter zur Verfügung. 

Ein neues Konzept soll umgesetzt werden

Außerdem soll mit dem Umzug ein neues Konzept in Sachen Bürgerfreundlichkeit und Erreichbarkeit umgesetzt werden. Die Telefonsteuerung soll mit Hilfe einer modernen IP-Telefonanlage verbessert werden. Die Anbindung der IT-Infrastruktur erfolgt über einen Glasfaser-Anschluss zum Haupthaus des Landratsamtes. Zudem gibt es ab sofort sowohl eine zentrale Service-Telefonnummer wie auch eine zentrale Service-E-Mail-Adresse. Die Verbesserung der Kundensteuerung und das Erreichen von verkürzten Wartezeiten soll mittels farbiger Markierungen im neuen Empfangsbereich, Monitoren und einem Ticket-System durchgesetzt werden. Die Kosten für Möblierung und technische Ausstattung belaufen sich auf rund 190 000 Euro. 

Ablauf des Ticketsystems

Das Ticketsystem wird so ablaufen, dass sich jeder mit oder ohne Termin an der Empfangstheke melden kann. Dort bekommt die Person ein Ticket ausgehändigt mit dem passenden Farbpunkt zu dem entsprechenden Bereich. Mit Hilfe der Monitore weiß die Person, wann sie an der Reihe ist. Es gibt vier Bereiche die in der neuen Außenstelle bearbeitetet werden. Die Bereiche Ausländerwesen, Asylwesen, Asylbewerberunterbringung und Personenstands- und Staatsangehörigkeitsrecht.

Ort der Auszahlung bleibt

Am Ort der Auszahlungen der verschiedenen Leistungen an Asylbewerber und Flüchtlinge nach dem Asylbewerberleistungsgesetz sogenannte „Taschengeld“ ändert sich nichts. Diese bleiben im Bürgerservice-Zentrum des Landratsamtes. Ebenso werden dort nach wie vor elektronische Aufenthaltstitel (eAT) ausgehändigt, Aufenthaltsgestattungen für Asylbewerber verlängert sowie Verpflichtungsermächtigungen zum Beispiel für Besuchseinladungen geprüft und erteilt. 

Bianca Pickl

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