Auslandsförderung & Stipendien

Über Auslandsförderung und Stipendien informierte die Junge Union Germering kürzlich Schüler und Studenten (von links): Thi Thu Thuy Tran, Bernadette Kiehl, Marie-Louise Schäfer, Fabian Janisch, Anja Kuttenkeuler. Foto: JU Germering

Von A bis W: Von Au-Pair über Praktikum und Studium im Ausland bis hin zu Work and Travel erstreckte sich der Vortrag der Referentin, Marie-Louise Schäfer, beim Informationsabend der Jungen Union Germering. Fabian Janisch, Ortsvorsitzender der JU, stellte ferner die Stipendien der Begabtenförderungswerke vor.

Im gut gefüllten Herbert-Lenz Raum der Germeringer Stadthalle beantwortete die Referentin die Fragen der interessierten Schüler und Studenten zum Themenkreis des Auslandsaufenthaltes. „Ins Ausland zu gehen ist eine einmalige Chance zur Erweiterung des Horizonts und für die Persönlichkeitsentwicklung. Man verändert sich, begegnet seinen eigenen Stärken und Schwächen und gewinnt eine neue Perspektive. Nach dem Auslandsaufenthalt nimmt man sich, die eigenen Talente und seine bisher gewohnte Umwelt viel differenzierter wahr“, so Schäfer. Es sollen demnach die vorhandenen Gelegenheiten am Schopf ergriffen werden. Das gilt vor allem für die bestehenden Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten durch öffentliche oder private Stipendiengeber. In den Datenbanken www.stipendienlotse.de oder www.e-fellows.net wird schließlich jeder mit nur ein bisschen Geduld fündig. Anja Kuttenkeuler, Ortsvorsitzende der Germeringer CSU, die ebenfalls beim Informationsabend anwesend war, war als Fulbright-Stipendiatin in den USA und „möchte diese wertvolle Erfahrung nicht missen.“ Ein Studienaufenthalt im Ausland erweitere durch den Blick über den Tellerrand den persönlichen Horizont, findet die Politikerin, und trage damit wesentlich zur Persönlichkeitsentwicklung bei. Auch der JU-Chef, Fabian Janisch, sammelte im Ausland bereits eigene Erfahrungen im Ausland. Zuletzt war er für ein dreimonatiges Praktikum in China und wurde dabei von der Stiftung der Deutschen Wirtschaft, einem der zwölf Begabtenförderungswerke, gefördert. Janisch: „Ich bin froh Stipendiat zu sein und Unterstützung bei meinem Studium im In- und Ausland zu bekommen.“ In seinem Vortrag ging er hinsichtlich der Bewerbungsvor-aussetzungen darauf ein, dass sich der Bewerber in der Regel gesellschaftlich engagieren müsse und oftmals ein Gutachten einzuholen habe. „Bewirbt man sich für ein solches Stipendium sieht man häufig zuerst nur den finanziellen Aspekt. Dass man bei den Workshops, Seminaren und Tagungen des ideellen Teils allerdings viele Leute kennen lernt und Kontakte knüpft, wird dabei leider nicht beachtet“, so Janisch. Die beiden Ortsvorsitzenden der CSU und JU waren sich einig: die große Nachfrage zeigt den Informationsbedarf, der auch in den kommenden Jahren vorhanden sein wird.

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