Neuer Omnibusbetriebshof

Ausschuss stimmt für Bau eines Betriebshofes der Firma Enders

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Zwischen B2 und B471 gelegen – der neue Betriebshof des Busunternehmens Enders.

Das Busunternehmen Enders kann vorbehaltlich der Zustimmung des Stadtrats den geplanten Betriebshof für seine Linienbusse bauen. Der entsprechende Bebauungsplan wurde auf der jüngsten Sitzung des Planungs- und Bauausschusses einstimmig beschlossen.

Fürstenfeldbruck - Der Verlagerung der Stellplätze für den Linienbusverkehr der Firma Enders steht nichts mehr im Weg. Dies dürfte bei Anwohnern und Belegschaft gleichermaßen für Erleichterung sorgen, denn der vorhandene Omnibusbetriebshof in der Mühlfeldstraße, einem reinen Wohngebiet, platzt aus allen Nähten. Die Nutzung war zunächst nur für Reisebusse ausgelegt, der Linienverkehr kam erst später hinzu. Die Anzahl der Fahrzeuge ist hierdurch kontinuierlich gestiegen. Durch die ständigen Ein- und Ausschiebefahrten sowie durch das Abstellen der Linienbusse im öffentlichen Straßenraum ergeben beziehungsweise ergaben sich – die neue Fläche ist bereits provisorisch asphaltiert und wird seit geraumer Zeit größtenteils zum Abstellen der Linienbusse genutzt – entsprechende Probleme mit den Nachbarn.

Stadtrat stimmt Änderung des Flächennutzungsplans zu

Ob in einem zweiten Schritt auch der Reisebusverkehr ausgelagert wird, ist jedoch noch völlig offen. Nachdem im letzten Jahr bereits der Stadtrat einer Änderung des Flächennutzungsplanes zugestimmt hat und die Umwandlung der bisherigen Gemeindebedarfsfläche mit der Zweckbestimmung „Bauhof Straßenbau-Verwaltung“ in ein „eingeschränktes Gewerbegebiet“ beschloss, wurden in einem aufwendigen Verfahren Stellungnahmen der Öffentlichkeit, diverser Behörden und Träger öffentlicher Belange eingeholt. So müssen beispielsweise die Abstandsflächen entlang der freien Strecken von Bundesstraßen beachtet werden. Hier gilt für bauliche Anlagen bis 20 Meter Abstand ein Bauverbot. 

Vorausetzungen für die Verlagerund des Busbetriebshofes wurden geschaffen

Dies gilt auch für den Anschlussast der B471 auf die B2. Zudem wurde von staatlicher Seite darauf hingewiesen, dass eventuell erforderliche Lärmschutzmaß- nahmen nicht vom Baulastträger der Bundesstraßen übernommen werden. Desweiteren gilt es vorhandene Grünflächen und Baumbestände zu berücksichtigen, Ausgleichsflächen zu schaffen oder Immissionsschutzwerte einzuhalten. Der Forderung eines Nachbarn des bestehenden Busbetriebs in der Mülhlfeldstraße, möglichst beide Firmenteile, also Linien- und Reisebusse, gleichzeitig oder aber kurz hintereinander auszugliedern, konnte nicht entsprochen werden. Eine verbindliche Verlagerung des Reisebusbetriebs ist laut Verwaltung derzeit nicht möglich. Mit dem Beschluss wurden nun die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Verlagerung des Busbetriebshofes der Firma Enders geschaffen. 

 Peter Fischer

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