König Ludwig Schlossbrauerei

Schweißtreibendes Derblecken beim Starkbierfest in Marthabräuhalle

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Volle Marthabräuhalle, viele lachende Gesichter und reichlich Bier gab es beim König Ludwig Starkbierfest.
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Volle Marthabräuhalle, viele lachende Gesichter und reichlich Bier gab es beim König Ludwig Starkbierfest.
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Volle Marthabräuhalle, viele lachende Gesichter und reichlich Bier gab es beim König Ludwig Starkbierfest.
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Volle Marthabräuhalle, viele lachende Gesichter und reichlich Bier gab es beim König Ludwig Starkbierfest.
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Volle Marthabräuhalle, viele lachende Gesichter und reichlich Bier gab es beim König Ludwig Starkbierfest.
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Volle Marthabräuhalle, viele lachende Gesichter und reichlich Bier gab es beim König Ludwig Starkbierfest.
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Volle Marthabräuhalle, viele lachende Gesichter und reichlich Bier gab es beim König Ludwig Starkbierfest.

Bier soll nicht den Durst löschen, sondern Durst machen auf das nächste“, rief Seine königliche Hoheit, Luitpold Prinz von Bayern, in die bis auf den letzten Platz gefüllte Marthabräuhalle. Bevor die 370 Besucher des Starkbierfestes der König Ludwig Schlossbrauerei so richtig in Fahrt kamen, forderte Luitpold die Gäste zum Absingen der Bayern-Hymne auf, „dem letzten Zeichen bayerischer Selbstständigkeit.“

Fürstenfeldbruck - Was sich dann über drei Stunden lang in der historischen Halle abspielte, dürfte in der Zukunft kaum noch zu toppen sein. Erneut hat die Kaltenberger Brauerei die Messlatte sehr hoch gelegt. Charmant durchs Programm führte erstmals mit Katharina Strodtkötter-Pürzer eine Moderatorin von Radio Top FM, musikalisch sorgte erneut der Holzkirchener Musikzug für Unterhaltung.

Zwei und drei Schläge

Zum dritten Mal in Folge wurde das Starkbierfest mit zwei Anstichen eröffnet. Oberbürgermeister Erich Raff benötigte drei Schläge für das Fass Prinzregent Weizenbock, und die Bayerische Bierkönigin, Johanna Seiler, reckte einige Sekunden früher den Arm mit dem Bierschlegel hoch beim Anstechen des Fasses mit dem Ritterbock, dem zweiten Fastenbier der Brauerei. „Ozapft is!“ riefen beide und „das Volk“ johlte.

Klüglredner in Höchstform

Ein zur Höchstform auflaufender Krüglredner, „Oberbraumeister“ Wolfgang Ober, der bereits zum sechsten Mal den Lokalpolitikern die Leviten las, so dass ihm dabei der Schweiß auf sein Konzept tropfte, sparte beim „Derblecken“ keinen aus. Neben Landrat Thomas Karmasin und OB Raff waren mit 24 Stadträten hinreichend „Opfer“ anwesend.

"Kleine Nadelstiche gehören dazu"

"Die beste Krüglrede seit langem“, meinte der Brucker Rathauschef anschließend. „Kleine Nadelstiche, die gehören einfach dazu. Es war aber nichts Gemeines dabei. Wie es so im Stadtrat zugeht, das hat Ober voll getroffen. Er war einfach gut.“ Und der junge Landtagsabgeordnete Benjamin Miskowitsch (CSU) freute sich, dass auch er bereits von Ober „derbleckt“ wurde. „ Ich war natürlich mit einer gewissen Anspannung hergekommen, ob ich überhaupt erwähnt werde. Aber ich bin bestens weggekommen. Ober hat es sehr charmant formuliert. Ansonsten hat man gespürt, dass er sich in der Brucker Politik auskennt. Er könnte selbst Stadtrat sein. Jedenfalls war nichts unter der Gürtellinie.“ Brucks dritte Bürgermeister Karin Geißler (Grüne) war dagegen „not amused“ über einige Passagen. „Man muss so etwas aushalten, aber ich habe mich danach mit dem Krüglredner unterhalten und ihm gesagt, dass es Themen gebe, die man nicht ins Lächerliche ziehen sollte.“

Sauna-Sitzung mit lokalpolitischen Spitzfindigkeiten

Gespannt waren die Besucher des Starkbierfestes auf den Auftritt des Brucker Brett`l. Mit ihrem eigens für das Starkbierfest einstudierten Einakter von Carolin Danke mit dem Titel „Heiße Luft“, schossen die Laienschauspieler wieder den Vogel ab. Der Neubürger-Empfang der Stadt war in das Saunadorf AmperOase verlegt. Ein norddeutsches und ein bayerisches Ehepaar sowie eine vom Brexit genervte Engländerin, alle nur mit einem großen Badetuch bekleidet, strapazierten mit ihren lokalpolitischen Spitzfindigkeiten die Lachmuskeln der Besucher. Überragend Stefan Ernst, der als OB Raff brillierte. „Ich habe mich selten so amüsiert“, sagte Besucher Peter Greppmair. „Da kann sich das Singspiel vom Nockherberg verstecken.“

Musik aus selbstgebastelten Instrumenten

Für einen musikalischen Abschluss sorgte schließlich das Musik-Trio „Knedl & Kraut“, Toni Bartl, Juri Lex und Andy Asang, mit ihrem neuen Programm „Bayerische Weltreise.“ Mit selbstgebastelten Instrumenten aus Weinkisten, Cremetuben, Abflussrohren und alten Autoteilen versetzten sie die Besucher musikalisch in Erstaunen und zugleich Verzücken. Kontrabassist Asang riss die Zuschauer nahezu von den Bänken, als er den „Aloisius“ aus dem „Münchner im Himmel“ in den Dialekten Sächsisch, Wienerisch und Schwäbisch mit abgewandeltem Text vortrug.

Metzler

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