Alle Jahre wieder kommt der Prüfer

Bäckerinnung tritt erneut zur »Stollenprüfung« an

Mitglieder der Bäckerinnung Fürstenfeldbruck beobachten Prüfer Manfred Stiefel vom Deutschen Brotinstitut beim Anschneiden der Stollen in der Geschäftsstelle der Kreishandwerkerschaft in der Hauptstraße in Fürstenfeldbruck.
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Mitglieder der Bäckerinnung Fürstenfeldbruck beobachten Prüfer Manfred Stiefel beim Anschneiden der Stollen.

Fürstenfeldbruck – Genau wie in den Jahren zuvor stellten sich fünf Bäckereien der Bäckerinnung Fürstenfeldbruck dem Urteil des Deutschen Brotinstitutes.

Deutsches Brotinstitut als Prüfinstanz

Mit jährlich rund 20.000 geprüften Broten und Backwaren ist das Deutsche Brotinstitut das führende Prüfinstitut für Backwarenqualität in Deutschland. Und so nahm Prüfer Manfred Stiefel am Dienstag, 8. Dezember, die Stollen der Bäckereien Drexler, Nau, Rackl, Reicherzer und Wimmer mit geübtem Blick unter die Lupe. Bewertet wurde in den Kategorien Form und Aussehen, Oberfläche und Kruste, Lockerung und Krumenbild, Struktur und Elastizität und natürlich Geruch und Geschmack.

Ansehnliches Ergebnis

Von den 25 geprüften Stollen erhielten in diesem Jahr 18 die Bestnote „sehr gut“, neun wurden mit einem „gut“ bewertet, lediglich ein Stollen wurde nicht prämiert. Ein ansehnliches Ergebnis und ein gutes Zeichen für die Bäckereien, immerhin treten sie freiwillig an. Der Eigenkontrolle soll die Prüfung dienen und dabei helfen, die Stollen zu verbessern, um den Kunden erstklassige Qualität zu bieten, so der Anspruch der Bäckerinnung und des Brotinstituts.

„Während in den Jahren zuvor exotische Stollen angesagt waren, geht der Trend nun wieder zurück zum klassischen Stollen“, erzählt Werner Nau, Obermeister der Bäckerinnung. Eine Besonderheit stellt in diesem Jahr der Dinkelstollen der Bäckerei Nau dar, als Alternative für Allergiker.

Prüfung nur im kleinen Kreis

Üblicherweise findet die Prüfung samt Verkauf in den Räumlichkeiten der Sparkasse Fürstenfeldbruck statt, auf Grund der Corona-Pandemie musste sie jedoch in diesem Jahr im kleinen Kreis in der Geschäftsstelle der Kreishandwerkerschaft in der Hauptstraße in Fürstenfeldbruck angegangen werden.

Um nun kurz vor Weihnachten etwas Gutes zu tun, spendet die Innung zudem 400 Euro an „Bürger in Not“, erklärt Nau.

Geiger

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